Arc Raiders Roadmap 2026: Mehrere neue Maps & „grander“ Experience bestätigt
Nach dem Erreichen der 12-Millionen-Spieler-Marke legt Embark Studios nach. Design Lead Virgil Watkins gibt exklusive Einblicke in die Map-Philosophie für 2026, technische Belastungsgrenzen und Gebiete, die sogar den gigantischen Spaceport übertreffen könnten.
Evolution statt Eskalation: Die Map-Philosophie für 2026
Nach dem fulminanten Start von Arc Raiders richtet das Team von Embark Studios den Blick auf die langfristige Diversifizierung des Gameplays. In einem Gespräch mit GamesRadar+ verdeutlicht Design Lead Virgil Watkins, dass das Jahr 2026 im Zeichen thematisch geschlossener Inhalts-Pakete stehen wird, die weit über das bloße Hinzufügen neuer Schauplätze hinausgehen.
Kurz & Knapp
- Mehrere Karten bestätigt: 2026 erscheinen diverse neue Gebiete für unterschiedliche Spielstile.
- Rekord-Dimensionen: Geplant sind Karten, die in ihrer Größe und Komplexität über das bisherige Maximum hinausgehen.
- Roadmap im Anmarsch: Ein detaillierter Zeitplan für die kommenden Monate wird in Kürze veröffentlicht.
- Thematische Kohärenz: Neue Updates bündeln Gegner, Items und Map-Conditions zu einer einheitlichen Erfahrung.
- Technische Limits: Server-Performance und Sichtweiten (Vistas) definieren die Grenzen des Machbaren.
Dimensionen und Dichte: Zwischen Raumhafen und klaustrophobischen Tunneln
Die Diskussion um die Kartengröße in Arc Raiders wird oft auf reine Zahlen reduziert, doch Watkins differenziert hier stark zwischen Landmasse und gefühlter Größe. Aktuell hält der Spaceport mit 1,6 mal 1,4 Kilometern den Rekord der reinen Spielfläche. Im Vergleich dazu wirken Buried City und Blue Gate (beide etwa 1 mal 1 km) durch ihre Dichte und das Layout oft massiver.
Bild: Map Spaceport
Für die kommenden Monate plant Embark eine „Bandbreite an Größen“, um verschiedene Spielertypen anzusprechen. Während Stella Montis als verwinkeltes Labyrinth bewusst PvP-Begegnungen provoziert, könnten zukünftige Maps neue Maßstäbe in Sachen Weitläufigkeit setzen.
„Es wird dieses Jahr mehrere Karten geben, und ich denke, sie werden ein Spektrum an Größen abdecken, um verschiedene Arten von Gameplay zu ermöglichen. Du wirst also einige sehen, die kleiner sind, und einige, die sogar noch grandioser sind als das, was wir jetzt haben“.
Technische Belastungsgrenzen: Wenn die Server explodieren
Das Streben nach immer größeren Karten wird jedoch durch harte technische Realitäten gebremst. Watkins gibt zu, dass die Architektur der Server eine Obergrenze für die Anzahl gleichzeitig präsenter Raider und ARC-Einheiten vorgibt. Ein prominentes Beispiel ist das Gebiet Dam Battlegrounds: Aufgrund der enormen Sichtweiten und der hohen Objektdichte bewegt sich diese Karte bereits direkt an der Leistungsgrenze.
Bild: Map Dam Battlegrounds
Zukünftige Maps müssen daher eine feine Balance zwischen visueller Opulenz und technischer Stabilität finden. Dabei spielen nicht nur die Abmessungen eine Rolle, sondern auch die „Travel Time“ für Verstärkungen und die Konzentration wertvoller Beute, die den Spielfluss (Pacing) massiv beeinflussen.
Thematische Tiefe
Ein zentrales Ziel für die Roadmap 2026 ist es, Updates als „thematisch kohärente Pakete“ zu schnüren. Ein neues Gebiet soll nicht nur ein neuer Spielplatz sein, sondern durch spezifische Wetterbedingungen, neue Gegnertypen (wie den Shredder in Stella Montis) und eskalierenden Loot einen eigenen Charakter erhalten.
Du darfst dich also auf Situationen einstellen, in denen deine gewohnte Ausrüstung in völlig neuem Kontext verwendet werden muss. Watkins deutet an, dass etwa Minen oder Lärmmacher auf bestimmten Karten durch das Leveldesign eine drastisch höhere Relevanz erhalten könnten als bisher. Gerüchte über ein kommendes „Toxic Swamp“-Event unterstreichen diesen Ansatz, die Spielwelt durch dynamische Bedingungen lebendig zu halten.