Arc Raiders: Vier Monate nach Launch immer noch über 200.000 Spieler täglich – warum du es jetzt ausprobieren solltest
Die Zahlen sprechen für sich
Vier Monate nach Release zeigt Arc Raiders, was viele Extraction Shooter nicht schaffen: Die Spieler bleiben.
Während andere Titel im Genre nach wenigen Wochen ausbluten, hält Embarks PvPvE-Shooter stabil bei täglichen Peaks um 200.000 Spieler – und das ohne Free-to-Play-Modell.
Kurz & Knapp
- 86% positive Reviews auf Steam ("Very Positive")
- Tägliche Peaks zwischen 200.000 und 400.000 Spielern
- Allzeit-Peak: 481.966 gleichzeitige Spieler (November 2025)
- Aktuell rund 84.000 Spieler online (Stand: 20. Februar 2026, 12:00 Uhr)
- Kaufpreis: 40 USD/EUR – kein F2P, keine Pay-to-Win-Mechaniken
- Nächstes grosses Update: Shrouded Sky am 24. Februar
Der typische Post-Launch-Absturz? Nicht hier.
Die Steam Charts erzählen eine ungewöhnliche Geschichte. Nach dem Launch am 30. Oktober 2025 explodierten die Zahlen im November auf fast 482.000 gleichzeitige Spieler – ein Plus von über 82%. Seitdem pendelt das Spiel zwischen 200.000 und 400.000 täglichen Peaks.
Ja, Februar zeigt einen Rückgang von etwa 19% gegenüber Januar. Aber das ist normal vor einem grossen Content-Update. Die letzten 30 Tage zeigen bereits wieder +9,3% Wachstum. Und mit dem Hurricane-Update am 24. Februar dürfte der nächste Schub kommen.
Warum Arc Raiders anders ist
Falls du bisher skeptisch warst: Arc Raiders ist kein typischer Extraction Shooter. Das Spiel belohnt nicht nur Aggression, sondern auch Kooperation – manchmal sogar mit wildfremden Spielern.
Das verhaltensbasierte Matchmaking sorgt dafür, dass friedliche Spieler tendenziell auf andere friedliche Spieler treffen. Kein Skill-Based Matchmaking, das dich nach drei guten Runden in Sweat-Lobbys wirft. Stattdessen: Ein System, das deinen Spielstil respektiert.
Das Ergebnis? Eine Community, die selbst Wissenschaftler fasziniert. Eine Neurologie-Professorin empfahl Embark-CEO Patrick Söderlund ernsthaft, das Spiel für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen.
Embark hört zu – manchmal zu sehr
Das Studio reagiert schnell auf Probleme. Die jüngsten Exploit-Wellen wurden innerhalb von Tagen gefixt. Strafen für Ausnutzer folgten – abgestuft und fair.
Gleichzeitig gibt Design Director Virgil Watkins offen zu, dass Bosse zu schnell sterben und manche Map-Events zum Camping einladen. Diese Transparenz ist erfrischend – auch wenn die Fixes noch ausstehen.
Der Elefant im Raum: Die Cosmetic-Preise
Ja, es gibt teure Cosmetic-Bundles. Das ist absurd. Aber: Nichts davon ist Pay-to-Win. Alle Gameplay-relevanten Items verdienst du im Spiel. Die teuren Skins sind für Leute, die zu viel Geld haben – nicht für den Durchschnittsspieler.
Der Basispreis von 40 Euro für ein vollständiges Spiel ohne Lootboxen oder Battle Pass-Zwang? In 2026 fast schon nostalgisch.
Meine Empfehlung
Falls du Extraction Shooter magst, aber von Tarkov eingeschüchtert oder von Hunt: Showdown gelangweilt bist: Probier Arc Raiders. Das Spiel trifft einen Sweet Spot zwischen Hardcore und Casual, den ich so noch nicht erlebt habe.
Du kannst stundenlang nur ARCs farmen und anderen Spielern zuwinken. Oder du wirst zum Raubtier und jagst überladene Raiders auf dem Weg zur Extraction. Beides ist legitim, beides macht Spass.
Mit dem Shrouded Sky-Update am 24. Februar ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Einsteigen. Neue Map-Kondition, neue Bedrohungen, frischer Content – und eine Community, die (meistens) nicht sofort auf dich schiesst.
Die aktuellen Spielerzahlen kannst du jederzeit in unseren Arc Raiders Steam Charts verfolgen.