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NVIDIA GeForce Treiber 596.36 WHQL: Download, Neuerungen & alle Fixes im Überblick

Von TYay0 in nvidia update nvidia
vor 1 Stunde (aktualisiert vor 25 Minuten)
NVIDIA hat den Game Ready Driver 596.36 WHQL veröffentlicht, der neben DLSS 4.5-Support für Conan Exiles Enhanced auch mehrere hartnäckige Bugs in God of War: Ragnarok und Assassin's Creed Shadows behebt. Wer auf eine GeForce RTX 5070 Laptop GPU setzt, findet hier außerdem den ersten offiziellen Treiber-Support für das neue Blackwell-Mobile-Modell.
NVIDIA GeForce Treiber 596.36 WHQL: Download, Neuerungen & alle Fixes im Überblick

NVIDIA Treiber 596.36 WHQL: Game Ready und Studio Driver jetzt verfügbar

  • Version: 596.36 WHQL, veröffentlicht am 28. April 2026
  • Typ: Game Ready Driver (GRD) und Studio Driver (NSD) - beide verfügbar
  • Highlights: DLSS 4.5-Support für Conan Exiles Enhanced, RTX 5070 Laptop GPU (12 GB) Support
  • Bugfixes: God of War: Ragnarok, Assassin's Creed Shadows, The Crew Motorfest, H.264/DXVA 2.0, Blender 5.0.1
  • Kompatibilität: Windows 10 und Windows 11, 64-Bit, DCH-Treiber
  • Direktdownload: Game Ready und Studio Driver über offizielle NVIDIA-Server

Direkter Download: Wo du den Treiber 596.36 herbekommst

Den Treiber 596.36 gibt es in zwei Varianten, die sich an unterschiedliche Nutzungsszenarien richten. Den Game Ready Driver 596.36 lädst du direkt über den offiziellen NVIDIA-Server herunter - der Link führt zur 64-Bit-DCH-WHQL-Version für Windows 10 und 11.

Wer primär mit Kreativsoftware arbeitet oder auf Stabilität gegenüber tagesaktueller Spieloptimierung setzt, greift stattdessen zum Studio Driver 596.36. Beide Varianten lassen sich alternativ über die offizielle NVIDIA-Download-Seite beziehen, wo du nach deiner spezifischen GPU filtern kannst.

Ein kurzer Hinweis zur Installationspraxis: Wer Treiberprobleme aus früheren Versionen mitschleppt oder auf eine frische Installation setzt, sollte den Treiberwechsel mit DDU (Display Driver Uninstaller) durchführen. Das Tool entfernt alle Treiber-Reste vollständig, bevor du den neuen Treiber installierst - der erste Schritt bei fast jeder hartnäckigen Grafikpanne.

Game Ready: DLSS 4.5 und Conan Exiles Enhanced als Aufhänger

Der spielseitige Fokus des 596.36 liegt auf Conan Exiles Enhanced, das als erstes Spiel explizit mit DLSS 4.5-Unterstützung gelistet wird. DLSS 4.5 ist die bislang neueste Iteration von NVIDIAs KI-gestützter Upscaling-Technologie, die auf den Blackwell-Architekturen ihre volle Wirkung entfaltet.

Dieser neue Game Ready Driver bietet das beste Spielerlebnis für die neuesten Spiele, die DLSS 4.5-Technologie unterstützen, einschließlich Conan Exiles Enhanced. - NVIDIA, offizielle Treiber-Releasenotes 596.36

Conan Exiles Enhanced ist dabei nicht irgendein Titel. Das Survival-Game von Funcom hat eine langjährige Community, die bislang mit vergleichsweise moderater technischer Modernisierung auskommen musste. Die explizite DLSS 4.5-Zertifizierung deutet darauf hin, dass das Enhanced-Update die grafische Pipeline substantiell überarbeitet hat.

Game Ready: DLSS 4.5 und Conan Exiles Enhanced als Aufhänger

RTX 5070 Laptop GPU: Support für das neue Blackwell-Mobile-Modell

Sowohl Game Ready Driver als auch Studio Driver integrieren mit Version 596.36 erstmals offiziellen Support für die GeForce RTX 5070 Laptop GPU mit 12 GB VRAM. Das ist keine Kleinigkeit - wer ein Notebook mit dieser GPU erworben hat, benötigt mindestens diesen Treiber, um alle Features korrekt nutzen zu können.

Die RTX 5070 Laptop positioniert sich im oberen Mittelfeld der Blackwell-Mobile-Lineup und richtet sich an Nutzer, die leistungsstarkes Gaming und kreatives Arbeiten unter einem Dach vereinen wollen. Mit 12 GB VRAM bietet sie ausreichend Puffer für moderne Titel und KI-Workloads gleichermaßen.

RTX 5070 Laptop GPU: Support für das neue Blackwell-Mobile-Modell

Bugfixes im Detail: Was 596.36 konkret repariert

Drei gaming-spezifische Bugs wurden mit diesem Treiber geschlossen. Für Spieler, die diese Titel aktiv nutzen, dürfte das spürbar sein:

God of War: Ragnarok litt unter einem sporadisch auftretenden Flackern bestimmter Texturen, die während des Spiels zeitweise weiß aufleuchteten (Bug-ID 5856704). Wer das Spiel in den letzten Wochen gespielt hat, kennt diesen Effekt möglicherweise aus Zwischensequenzen oder intensiven Kampfszenen.

Bei Assassin's Creed Shadows flimmerten Kleidungstexturen auf dem Charaktermodell (Bug-ID 5987951). Besonders in der Third-Person-Ansicht und bei näheren Kameraeinstellungen war das störend sichtbar. The Crew Motorfest brachte ein separates Flimmerproblem bei Gras- und Vegetationsdarstellung mit (Bug-ID 5950261) - ein klassischer Vegetation-Rendering-Bug, der bei Open-World-Titeln regelmäßig auftaucht.

Allgemeine Fixes jenseits des Gaming-Bereichs

Zwei weitere Korrekturen betreffen breitere Nutzungsszenarien. Blockartige Artefakte bei der H.264-Wiedergabe via DXVA 2.0 (Bug-ID 6058551) sind ein Problem, das Multimedia-Anwender und alle trifft, die Videos über Hardware-Dekodierung abspielen - von Mediaplayer-Nutzern bis hin zu Browser-Videostreams.

Der zweite Fix gilt Blender 5.0.1: Im EEVEE-Renderer wurden Nicht-Shader-Knoten, die mit dem Materialausgang verbunden waren, fälschlicherweise schwarz gerendert (Bug-ID 5965763). Für 3D-Artists, die Blender beruflich oder semiprofessionell einsetzen, war dieser Bug mehr als nur ein kosmetisches Problem - er machte bestimmte Material-Setups faktisch unbrauchbar.

Studio Driver: April-Ausgabe mit Fokus auf Kreativsoftware

Die Studio-Driver-Variante des 596.36 optimiert die Zusammenarbeit mit einer Reihe aktueller Kreativanwendungen. Dazu gehören Adobe Premiere Pro, DaVinci Resolve 21, Wondershare Filmora, Maxon Redshift 2026.4, Lightricks LTX Desktop und Reincubate Cam

Wer die Frage stellt, ob man als reiner Gamer überhaupt den Studio Driver in Betracht ziehen sollte: In der Praxis läuft der Studio Driver in den meisten Spielen genauso gut wie der GRD, bietet aber typischerweise längere Validierungszyklen und gilt als stabiler. Wer nicht zwingend auf Day-One-Optimierungen für neue Releases angewiesen ist, fährt damit oft ruhiger.

Blackwell und High-Bandwidth-Displays: Was du zum Skalierungsverhalten wissen musst

NVIDIA hat in den Releasenotes von 596.36 eine ausführliche Erklärung zum Skalierungsverhalten von Blackwell-GPUs bei hochbandbreitigen Monitoren mitgeliefert. Das klingt technisch abstrakt, betrifft aber konkret alle, die 8K-Monitore oder andere Hochauflösungsdisplays mit hohen Pixelclock-Raten verwenden.

Auf Blackwell-GPUs gilt jeder Modus, der über 1620 MHz Pixel-Clock arbeitet, als hohe Bandbreite. Der im CTA-861-H-Standard definierte Modus 7680x4320@60Hz arbeitet beispielsweise mit 2376 MHz und ist damit ein High-Bandwidth-Modus für Blackwell. - NVIDIA Releasenotes 596.36

Der Kern des Problems: Wenn an einer Blackwell-GPU mehrere Monitore hängen und mindestens einer davon als High-Bandwidth-Gerät gilt, schaltet der Treiber für diesen Monitor automatisch auf Display-Scaling um - GPU-Scaling steht in dieser Konstellation nicht zur Verfügung. Hintergrund ist die Bandbreitenbelastung des Displaykabels bei hohen Auflösungen und Bildwiederholraten.

Für die Praxis: Wer ein 4K-Display mit 144 Hz oder mehr parallel zu einem High-Bandwidth-Monitor betreibt und sich über fehlende GPU-Scaling-Optionen wundert, hat damit jetzt eine offizielle Erklärung. Die Limitierung liegt in der Architektur, nicht in einem Bug.

Fehlerbehebung: Was tun, wenn der Treiber Probleme macht?

Die goldene Regel bei Treiberproblemen gilt auch mit 596.36: Erst DDU nutzen, dann neu installieren. Das Tool von Wagnardsoft entfernt alle Treiber-Reste sauber aus dem System - eine bloße Deinstallation über Windows reicht in vielen Fällen nicht aus, besonders wenn du von einem deutlich älteren Treiber wechselst.

Sollte der Treiber nach einer DDU-Reinstallation weiterhin abstürzen, lohnt sich der Gang in die NVIDIA-Systemsteuerung unter 3D-Einstellungen verwalten. Den Energieverwaltungsmodus auf "Maximale Leistung bevorzugen" zu setzen, löst überraschend viele Stabilitätsprobleme - besonders auf Systemen, deren Netzteile oder Spannungsregler unter Last grenzwertig arbeiten.

Ausgewaschene Farben nach dem Treiber-Update? Das ist ein bekannter Klassiker: NVIDIA-Systemsteuerung aufrufen, unter "Auflösung ändern" nach ganz unten scrollen und den dynamischen Ausgabebereich auf "VOLL" setzen. Dieses Problem taucht regelmäßig nach Treiber-Neuinstallationen auf und hat nichts mit dem Treiber selbst zu tun, sondern mit einem zurückgesetzten Output-Setting.

Physik-Ruckler in Spielen lassen sich ebenfalls einfach adressieren: In der NVIDIA-Systemsteuerung unter den Surround- und PhysX-Einstellungen sicherstellen, dass der PhysX-Prozessor explizit auf die GPU gesetzt ist - nicht auf "Auto" oder die CPU.

Feedback direkt an NVIDIA schicken

Wer einen reproduzierbaren Bug mit dem 596.36 findet, sollte ihn direkt über das offizielle NVIDIA-Feedback-Formular melden. Das klingt pro forma, ist es aber nicht: Je mehr Nutzer einen Bug bestätigen, desto höher steigt dessen Priorität intern. Wer in Foren sieht, dass jemand dasselbe Problem hat, sollte explizit antworten und das bestätigen - Masse zählt bei der Treiber-Bug-Triage.

Zur Frage, ob man sofort updaten sollte

Die Antwort ist dieselbe wie bei jedem WHQL-Release: Wer von einem der behobenen Bugs in God of War: Ragnarok, Assassin's Creed Shadows oder The Crew Motorfest betroffen ist, sollte ohne lange Wartezeit updaten. Für alle anderen gilt die pragmatische Faustregel, zwei bis drei Tage abzuwarten und die Community-Rückmeldungen im GeForce-Forum zu verfolgen.

WHQL-Zertifizierung bedeutet, dass Microsoft den Treiber durchgetestet hat - das reduziert das Risiko gegenüber Beta-Releases erheblich, eliminiert es aber nicht vollständig. Treiber interagieren mit tausenden verschiedener Hardware- und Software-Kombinationen, und es ist keine Überraschung, wenn ein Release für die große Mehrheit reibungslos läuft, aber für eine kleine Gruppe spezifische Probleme mitbringt.

Persönlich würde ich bei einem WHQL-Release wie diesem mit solidem Bugfix-Katalog und keinen gemeldeten kritischen Regressions in den ersten Stunden nicht zögern. DDU vorher, frische Installation, fertig.

 

Quellen

Beitrag erstellt in nvidia

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