Kurz & Knapp
- Game Ready für Pragmata (ab heute, 17. April) – mit vollem RTX-Paket: Path Tracing, DLSS Multi Frame Generation & Ray Reconstruction
- Windrose Early Access: DLSS 4.5 Dynamic Multi Frame Generation mit bis zu 6X Performance-Boost über die NVIDIA App
- NTE (Neverness to Everness) bekommt DLSS Super Resolution, Ray Reconstruction, Multi Frame Generation und Path Tracing – als Update noch vor dem Vollrelease
- Project G-Assist steuert jetzt DLSS Overrides, RTX HDR, Smooth Motion und Encoder-Einstellungen direkt aus der NVIDIA App
- Arknights: Endfield – Stutter-Bug endlich gefixt
- God of War: Ragnarök – Textur-Flackern bleibt bekanntes offenes Problem
Pragmata: Capcom's RE Engine trifft vollständiges RTX-Paket
Was der Treiber für den Capcom-Titel konkret bringt
Pragmata erscheint heute, und NVIDIA liefert den passenden Treiber auf den Tag genau. Das Spiel läuft auf Capcoms RE Engine – derselben Grundlage, auf der zuletzt Resident Evil Requiem entwickelt wurde – und bringt damit eine etablierte technische Basis mit. Path Tracing ist von Tag eins dabei, kein nachträglicher Patch.
Das vollständige DLSS-Paket umfasst:
| Feature | Verfügbarkeit in Pragmata |
|---|---|
| DLSS Super Resolution | ✓ |
| DLSS Multi Frame Generation | ✓ |
| DLSS Ray Reconstruction | ✓ |
| Path Tracing | ✓ (exklusiv PC) |
| NVIDIA Reflex | ✓ |
Wer noch kein RTX-System hat oder schlicht unterwegs ist: NVIDIA bestätigt, dass Pragmata über GeForce NOW mit Ultimate-Mitgliedschaft in vollem Path-Tracing-Modus inklusive DLSS Multi Frame Generation und Reflex spielbar ist. Cloud-Streaming als vollwertiger RTX-Zugang ist inzwischen kein Randangebot mehr – auch für Capcom-Titel.
Zusätzlich gibt es einen RTX 50 Series Bundle: Wer eine qualifizierte GeForce RTX 50-Karte kauft oder bereits besitzt, erhält eine Kopie von Pragmata auf Steam. Die genauen Bundle-Bedingungen listet NVIDIAs Aktionsseite.
Windrose: DLSS 4.5 Dynamic MFG bis 6X – was das bedeutet
Early Access mit überraschend vollständigem DLSS-Ökosystem
Windrose hat beim letzten Steam Next Fest über 800.000 Demo-Spieler und 1,5 Millionen Wunschlisten-Einträge gesammelt – für ein Indie-Survival-Koop-Spiel im Piraten-Setting eine bemerkenswerte Hausnummer. Seit dieser Woche ist das Spiel in Early Access, und NVIDIA liefert direkt zum EA-Start DLSS-Support.
Hier lohnt sich ein genauerer Blick auf die DLSS-Abstufung, die viele Berichte vereinfachen:
- Alle GeForce RTX-Spieler (nicht nur RTX 50) können DLSS Super Resolution und Standard Multi Frame Generation aktivieren.
- RTX 50 Series bekommt über die NVIDIA App Zugriff auf DLSS 4.5 Dynamic Multi Frame Generation – der Modus skaliert bis zu 6X gegenüber nativem Rendering. Das ist kein typisches Frame-Pacing mehr; Dynamic MFG passt die Anzahl generierter Frames adaptiv an die Szene an.
- Ebenfalls exklusiv per NVIDIA App: Preset B, ein angepasstes KI-Modell, das UI-Elemente im Frame-Generation-Prozess sauberer rendert. Wer schon mal schimmernde Minimap-Ränder bei DLSS MFG gesehen hat, weiss, warum das relevant ist.
NTE: Unreal Engine 5 trifft Path Tracing – noch vor dem Launch
Hotta Studios NTE (Neverness to Everness) ist ein ambitioniertes Online-RPG auf Basis der Unreal Engine 5 – offen, nahtlos, mit Ko-Existenz zwischen Menschen und Anomalien als Setting. Die volle RTX-Integration kommt per Update noch vor dem Vollrelease: DLSS Super Resolution, Ray Reconstruction, Multi Frame Generation und Path-Tracing-Effekte werden gleichzeitig aktiviert.
Das ist keine triviale Maßnahme für ein Live-Service-Spiel dieser Größe. NTE nutzt UE5 vollständig, was Path Tracing technisch aufwändiger macht als in vergleichsweise kompakten Titeln wie Pragmata.
Laut NVIDIA ist NTE eines der wenigen Spiele, das in seiner Kategorie gleichzeitig SR, RR, MFG und Path Tracing kombiniert – ein vollständiges RTX-Stack-Deployment, das in Online-RPGs selten ist.
Project G-Assist: Mehr Kontrolle, weniger Klickwege
Der KI-Assistent für GeForce RTX-Systeme bekommt mit diesem Treiberupdate erweiterte Steuerungsmöglichkeiten. G-Assist greift jetzt tiefer in die NVIDIA App-Einstellungen:
- DLSS Overrides (Global-Voreinstellungen)
- Smooth Motion an/aus
- RTX HDR Steuerung
- Digital Vibrance
- Encoder-Einstellungen (relevant für Streamer)
Das klingt nach Feature-Liste – ist aber in der Praxis eine spürbare Vereinfachung. Bisher musste man für globale DLSS-Voreinstellungen manuell in die NVIDIA App. Wie wir zuletzt beim 595.79 WHQL beschrieben haben, ist die NVIDIA App die neue Schaltzentrale für RTX-Features – G-Assist beschleunigt diesen Zugriff per Sprache oder Text.
Bugs: Was behoben ist – und was noch nicht
Arknights: Endfield – Stutter geschlossen
Arknights: Endfield hatte seit längerem ein Stutter-Problem in bestimmten Gameplay-Situationen (Bug-ID 5950402). Der 596.21 schließt das. Wer das Spiel in letzter Zeit mit Rucklern gespielt hat, die nicht durch Hardware erklärbar waren: jetzt lohnt sich der Update.
God of War: Ragnarök – Textur-Flackern bleibt offen
Wer God of War: Ragnarök auf RTX-Hardware spielt, sieht gelegentlich kurz weiss aufblitzende Texturen. NVIDIA hat das als bekanntes Problem erfasst, aber keine Zeitangabe für einen Fix gemacht. Das Problem tritt inkonsistent auf – manche Spieler melden es kaum, andere häufiger.
Bekannte Bugs in 596.21 WHQL
| Titel | Status | Bug-ID |
|---|---|---|
| Arknights: Endfield – Stutter | ✅ Behoben | 5950402 |
| God of War: Ragnarök – Textur-Flackern | ⚠️ Offen | – |
Download & ältere GPUs
Der 596.21 WHQL steht für Windows 10 und Windows 11 über die NVIDIA App und GeForce.com zum Download bereit. Wie schon beim 580.88 WHQL eingeführt, hat NVIDIA den offiziellen Game-Ready-Support für die GeForce 700-, 900- und 10-Serien eingestellt. Wer eine dieser Karten noch betreibt, bekommt weiterhin Sicherheits-Updates – aber keine neuen Spieloptimierungen mehr.
Für alle anderen gilt: Clean Install nach längerem Treiber-Upgrade lohnt sich. DDU im abgesicherten Modus bleibt die zuverlässigste Methode.
Nutzt du Pragmata heute zum Launch auf PC – und profitierst du dabei überhaupt von RTX-Hardware, oder läuft bei dir alles über GeForce NOW? Schreib's in die Kommentare.
Quellen: NVIDIA GeForce Game Ready Driver