Game Ready 596.49 fixt DLSS-Probleme und bereitet Blackwell vor
Treiber: GeForce Game Ready 596.49 WHQL
Optimiert für: Forza Horizon 6, Directive 8020, Subnautica 2
Key-Fix: Verbesserte Glätte bei DLSS Frame Generation mit aktivem V-Sync
Plattform-Info: Neues Skalierungsverhalten für High-Bandwidth-Monitore auf Blackwell-GPUs
DLSS Frame Generation und V-Sync im Fokus
Der wohl wichtigste Punkt in den Release Notes ist ein Bugfix mit der Kennung [5999586]. NVIDIA beschreibt die Fehlerbehebung mit dem vage formulierten Satz: "Enhanced smoothness when DLSS Frame Generation is used with V-SYNC."
Dieser Fix zielt auf die Konfiguration ab, bei der V-Sync nicht im Spiel, sondern global im NVIDIA Control Panel aktiviert wird. Diese Methode wird häufig in Verbindung mit G-Sync oder FreeSync genutzt, um Tearing an der Obergrenze der Bildwiederholrate zu verhindern, ohne den erhöhten Input Lag von reinem In-Game-V-Sync in Kauf zu nehmen. Obwohl Details fehlen, könnte dies das Frame Pacing für viele Nutzer spürbar verbessern, während auch AMD mit Multi-Frame Generation an ähnlichen Technologien arbeitet.
Neben diesem Fix wurde auch ein Flimmer-Problem im Viewport von Foundry Mari 7.0v2 behoben, was für professionelle Anwender relevant ist.
Neue Profile und Blackwell-Skalierung
Offiziell liefert der Treiber Optimierungen für die kommenden Spiele Forza Horizon 6, Directive 8020 und Subnautica 2. Eine tiefere Analyse der Treiberdateien durch die Community zeigt jedoch auch neue Profile für Titel wie '83, MONGIL: STAR DIVE und RIDE 6.
Auch bestehende Profile für Spiele wie PAYDAY 3, Amnesia: The Bunker und NARAKA: BLADEPOINT wurden mit neuen Flags aktualisiert. Solche treiberseitigen Anpassungen sind oft entscheidend für die Stabilität neuer Titel, die auch bei Aktionen wie dem Gigabyte x NVIDIA RTX 50: Pragmata-Bundle eine Rolle spielen werden.
Ein interessantes Detail betrifft die kommende Blackwell-Architektur und sogenannte "High Bandwidth Monitors". NVIDIA definiert diese als Displays, deren Modi eine Pixel Clock von über 1620 MHz erfordern.
In Multi-Monitor-Setups, in denen mindestens ein solcher Monitor (z. B. 7680x4320@60Hz mit 2376 MHz) genutzt wird, deaktiviert der Treiber die GPU-Skalierung. Stattdessen wird zwingend die Skalierung durch das Display selbst genutzt, um Bandbreitenengpässe an der Grafikkarte zu vermeiden.
Laut NVIDIA ist die Display-Skalierung in diesen Szenarien ohnehin effizienter und reduziert die Last auf den Displaykabeln. Diese Information ist vor allem für Nutzer relevant, die zukünftig auf hochauflösende Multi-Monitor-Systeme setzen, bei denen auch die RAM-Ausstattung eine Rolle spielt - ein Thema, das durch Microsofts zurückgezogene 32-GB-RAM-Empfehlung kürzlich wieder präsent war.
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