Helldivers 2: Massive Verluste angekündigt – CEO Shams Jorjani gibt düsteren Ausblick auf das nächste Major Update
Rekruten der Über-Erde, zieht die Rüstungen fest: Während die Community aktuell alles daran setzt, die gigantische Demokratie-Raumstation (DSS) einsatzbereit zu machen, liefert CEO Shams Jorjani einen düsteren Ausblick auf die kommenden Monate. Die Fronten verhärten sich, und der Preis für die Freiheit wird offenbar in Helldiver-Leben bezahlt.
Ein Hauch von Tod
In einer spontanen Fragerunde auf dem offiziellen Discord-Server ließ Shams Jorjani die Katze – oder eher den Terminiden – aus dem Sack. Auf die Bitte eines Fans nach einem winzigen Hinweis für das nächste große Inhalts-Update antwortete der CEO gewohnt trocken: „Viele Helldivers werden sterben.“
Was oberflächlich wie der Standard-Alltag eines Rekruten auf Malevelon Creek klingt, deutet bei genauerer Betrachtung auf eine signifikante Eskalation des Schwierigkeitsgrades oder die Einführung neuer, tödlicherer Gegnertypen hin.
Kurz & Knapp
- Düstere Prognose: Das nächste Major Update wird laut CEO Shams Jorjani besonders tödlich für die Spielerschaft.
- Roadmap im Wandel: Arrowhead arbeitet an einer Lösung, Quality-of-Life-Verbesserungen zu zeigen, ohne Story-Überraschungen zu spoilern.
- Mythos Unschaffbar: Major Orders sind laut Studio niemals „mathematisch unmöglich“, sondern bewusst auf maximale Kooperation ausgelegt.
- Dungeon Master Prinzip: Game Master Joel operiert wie in einem Pen-&-Paper-RPG mit verschiedenen Kampagnen-Ausgängen.
- Langzeitplanung: Creative Director Johan Pilestedt plant bereits die nächsten vier großen Story-Arcs.
Zwischen Transparenz und Geheimhaltung
Die Rufe innerhalb der Community nach einer klaren Roadmap für das Jahr 2026 werden lauter. Jorjani stellte jedoch klar, dass sich das Studio in einem Dilemma befindet. Einerseits möchte man den Spielern zeigen, welche technischen Verbesserungen und Quality-of-Life-Updates (QoL) in der Pipeline stecken, andererseits soll der Kern von Helldivers 2 – die unvorhersehbare narrative Entfaltung des Galaktischen Krieges – nicht durch Vorankündigungen entzaubert werden.
Die Balance zwischen notwendiger Information und dem Erhalt des „Sense of Wonder“ ist ein Drahtseilakt. Eine Roadmap, die jeden neuen Gegnertyp Monate im Voraus auflistet, würde den Überraschungseffekt zerstören, den wir beim ersten Kontakt mit den Automaton-Fabrikschreitern oder den jüngsten Sichtungen potenzieller Illuminaten-Strukturen erlebt haben.
Game Master Joel und die „unmöglichen“ Major Orders
Ein kontroverser Punkt der Diskussion war die Machbarkeit aktueller Major Orders. Vorwürfe aus der Community, bestimmte Ziele seien mathematisch nicht zu erreichen, wies Jorjani entschieden zurück. Er betonte, dass bisher kein Befehl objektiv unlösbar war. Stattdessen seien einige Missionen gezielt so kalibriert, dass sie die Community an ihre Grenzen treiben, um echte heldenhafte Kraftanstrengungen zu provozieren.
Das System hinter den Kulissen gleicht dabei einer klassischen Tabletop-Rollenspiel-Runde. Joel und sein Team agieren als Dungeon Master, die zwar grobe Kampagnenziele definieren, aber flexibel auf den Ausgang der Schlachten reagieren müssen. Diese „Open-Ended Development“-Strategie macht das Spiel organisch, stellt die Entwickler aber vor die Herausforderung, Assets und Storylines für verschiedene Szenarien bereitzuhalten, von denen manche vielleicht nie eintreten.
Die nächsten vier Story-Arcs
Dass Arrowhead trotz der dynamischen Natur des Spiels einen Plan verfolgt, unterstrich Creative Director Johan Pilestedt bereits kurz zuvor. Die Rede ist von den nächsten vier großen Story-Bögen, die intern bereits diskutiert werden. Nach der Einführung der Magma-Welten im Dezember deutet vieles darauf hin, dass die Bedrohungslage für die Über-Erde eine neue Qualität erreichen wird.
Wenn Jorjani von einem massiven Sterben spricht, ist es wahrscheinlich, dass wir uns auf eine Phase einstellen müssen, in der taktischer Rückzug und das Management knapper Ressourcen wichtiger werden als stumpfes Vorstürmen. Die logische Konsequenz aus den bisherigen Updates wäre eine Erweiterung der gegnerischen Arsenal-Vielfalt, die unsere aktuellen Meta-Builds gezielt aushebelt.
Zwischen Magma-Welten und dem „Star of Peace“
Die aktuelle Lage an der Front ist bereits ohne Jorjanis Drohung prekär. Die Community konzentriert sich derzeit darauf, die Demokratie-Raumstation mit dem massiven „Star of Peace“-Makrolaser auszustatten. Dafür müssen unter extremsten Bedingungen Iridium-Kühlkörper von den Automatons auf Magma-Welten wie Wezen erbeutet werden. Wer hier mit dem falschen Loadout landet, wird von der Hitze und den Feuerstürmen zerrieben, noch bevor der erste Schuss fällt.
Um diese glühenden Hölle-Planeten erfolgreich zu meistern, empfiehlt sich ein Blick in die taktische Analyse zum Todesstern-Upgrade für die DSS und dem Überlebensguide für Magma-Welten. Besonders der Wechsel von Energiewaffen auf Projektilwaffen wie die Dominator ist hier kriegsentscheidend, da die Umgebungshitze die Kühlphasen von Laserwaffen nahezu verdoppelt.
Quelle: discord