Black Ops 7 Patch Notes: Maddox-Nerf & UMP-Buff – Das Meta-Beben am 13. Januar
Der Tod des „Do-it-all“-Gewehrs
Seit dem Start von Season 1 dominierte die Maddox RFB das Geschehen. Sie war zu präzise auf Distanz und zu tödlich im Nahkampf. Mit dem heutigen Patch korrigiert Treyarch diesen Fehler konsequent und zwingt Spieler zurück in spezialisierte Rollen.
Wer bisher ein Gewehr für jede Lebenslage suchte, muss nun umdenken: Das Zeitalter der universellen Dominanz ist vorerst vorbei.
Kurz & Knapp
- Maddox RFB massiv generft: Reichweite, Rückstoß und Bewegungsgeschwindigkeit wurden drastisch verschlechtert.
- M15 MOD 0 Reichweiten-Nerf: Die Vielseitigkeit auf mittlere Distanz wurde eingeschränkt.
- Sturmwolf 45 (UMP) Buff: Höherer Headshot-Multiplikator und weniger Rückstoß für die neue SMG.
- AK-27 Battle-Scar Fix: Die Feuerrate wurde verbessert und Bewegungsstrafen entfernt.
- Gung-Ho Perk Anpassung: Die Sprint-to-Fire-Werte wurden global vereinheitlicht.
- Map-Stabilität: Flagship wurde aufgrund von Abstürzen vorübergehend aus der Rotation genommen.
Der Fall der Maddox RFB: Vom Thron gestoßen
Die Maddox RFB war in den letzten Wochen die unangefochtene Nummer eins. Treyarch zieht nun die Reißleine: Die maximale Schadensreichweite wurde von 19,1m auf 12,7m reduziert. Damit verliert die Waffe ihren größten Vorteil im direkten Duell gegen SMGs. Zusätzlich wurde der Rückstoß erhöht und die Bewegungsgeschwindigkeit um 0,05m/s gesenkt. Auch das beliebte Echo-Fire Barrel blieb nicht verschont und büßte ebenfalls Reichweite ein.
„Die Maddox war schlichtweg zu vielseitig. Unser Ziel ist es, ihre Identität als Nahkampf-Spezialist aus Black Ops 4 zu bewahren, aber ihre Dominanz auf Distanz zu brechen.“ – Treyarch Entwickler-Kommentar
M15 MOD 0: Das Ende der One-Shot-Headshots
Auch die M15 MOD 0 wurde angepasst. Hier liegt der Fokus auf der mittleren Distanz. Die maximale Schadensreichweite sank von 38,1m auf 30,5m.
Besonders kritisch: Im mittleren Bereich wurde der Schaden so weit reduziert, dass ein einzelner Headshot nicht mehr ausreicht, um die Time-to-Kill (TTK) drastisch zu verkürzen. Die Waffe bleibt zwar präzise, ist aber nicht mehr der "Killer für alles".
Sturmwolf 45: Das UMP-Comeback wird ernst
Nachdem die Sturmwolf 45 zum Start von Season 1 Reloaded eher verhalten aufgenommen wurde, liefert Treyarch nun den nötigen "Wumms". Der Headshot-Multiplikator wurde von 1,2x auf 1,26x angehoben.
Wer präzise zielt, wird nun mit einer deutlich kompetitiveren TTK belohnt. Besonders das 15" Regnant Barrel profitiert: Hier stieg der Multiplikator sogar auf 1,35x bei gleichzeitig verringertem Rückstoß.
AK-27 Battle-Scar: Endlich spielbar
Das Battle-Scar Conversion Kit für die AK-27 fühlte sich bisher eher wie eine Bestrafung an. Das ändert sich heute: Die Feuerraten-Strafe wurde von 100% auf 70% reduziert. Zudem wurden alle Bewegungsstrafen entfernt.
Die Waffe soll nun als schweres, langsam feuerndes Hybrid-Gewehr fungieren, das sich eher wie ein Assault Rifle und weniger wie ein träges Marksman Rifle anfühlt.
Globale Änderungen & Fehlerbehebungen
Ein wichtiger technischer Fix betrifft den Gung-Ho Perk. Die Basis-Zeit vom Sprint zum Feuern entspricht nun bei allen Waffen der regulären Zeit vom Sprint zum Feuern. Das behebt Inkonsistenzen im Movement-System, die besonders aggressive Spieler benachteiligten.
Zombies & Multiplayer:
- Velox 5.7: Das Prestige-Barrel verbessert nun auch den Hip-Fire-Spread um 15% und die Stabilität beim Springen/Landen um 60%.
- Carbon 57: Ein Fehler mit falsch ausgerichteten Ironsights im ADS wurde behoben.
- Zombies Augments: Treyarch bestätigt, dass Fixes für diverse Augment-Probleme bereits in Arbeit sind.
- Stability: Mehrere Absturzursachen im Zusammenhang mit dem Rhino-Scorestreak und der Map Flagship wurden adressiert.
Quelle: callofduty.com