Borderlands 4 auf Switch 2: Take-Two-Chef hält Port für machbar, aber PC hat Vorrang
Take-Two-Chef: Switch-2-Port von Borderlands 4 technisch möglich, aber nicht jetzt
Gearbox hatte den Switch-2-Port im März 2025 offiziell gestoppt
Take-Two-CEO Strauss Zelnick bezeichnet einen Port nun als "doable" - also machbar
Aktuell hat die PC-Optimierung klare Priorität vor weiteren Plattformen
Switch 2 ist für Take-Two keine primäre Zielplattform, aber auch kein Ausschluss
Vom harten Stop zur vorsichtigen Hintertür
Im März dieses Jahres hatte 2K Games noch recht klar kommuniziert: Die Switch-2-Version von Borderlands 4 liegt auf Eis. Kein Zeitplan, keine weiteren Infos. Das war für viele Nintendo-Spieler ein echtes Ärgernis, gerade weil die Switch 2 mit ihrem Performance-Sprung gegenüber dem Vorgänger eigentlich gute Karten gehabt hätte.
Jetzt hat sich Strauss Zelnick in einem Interview etwas anders geäußert. Auf die Frage nach einem möglichen Switch-2-Release sagte der Take-Two-CEO sinngemäß, das sei technisch durchaus machbar - "doable" war sein genaues Wort. Kein Versprechen, aber auch kein endgültiges Nein.
"Switch 2 is not a primary platform for us, but that doesn't mean we won't support it." - Strauss Zelnick, Take-Two CEO
Das klingt bewusst vage, und das ist es wahrscheinlich auch. Zelnick lässt sich eine Hintertür offen, ohne konkrete Ressourcen zu versprechen.
PC-Optimierung steht gerade oben auf der Liste
Borderlands 4 soll zunächst auf PC sauber laufen, bevor man sich weiteren Ports widmet. Das ist keine überraschende Prioritätensetzung, aber sie erklärt, warum der Switch-2-Port vorerst nicht weiterverfolgt wird. Gearbox und 2K wollen den Launch nicht mit einem technisch schwachen PC-Release belasten.
Dass die PC-Version als Baustelle gilt, ist kein Gerücht - entsprechende Optimierungsarbeiten laufen laut den Entwicklern aktiv. Erst wenn die PC-Fassung steht, könnte ein Switch-2-Port wieder auf die Agenda rücken.
Ob das dann tatsächlich passiert, hängt wohl auch davon ab, wie gut sich Borderlands 4 insgesamt verkauft und wie groß die Nachfrage auf Nintendo-Hardware ausfällt. Wirtschaftliche Realität schlägt Publisher-Wohlwollen in solchen Entscheidungen fast immer.
Für Switch-2-Besitzer bedeutet das: abwarten, weiter Druck machen, aber keine konkreten Erwartungen setzen. Zelnicks Aussage ist ein kleines Lebenszeichen, mehr nicht. Der Ball liegt jetzt bei Gearbox und den Verkaufszahlen.
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