Helldivers 2 Patch 6.0.0: Der Bastion-Panzer rollt und die Melee-Meta wird endlich befreit
Der Galaktische Krieg erreicht mit Update 6.0.0 "Into the Unjust" eine neue Eskalationsstufe. Während die Automatons versuchen, gestohlene Baupläne der "Star of Peace" gegen Super Earth zu wenden, reagiert das Über-Erd-Oberkommando mit schwerem Gerät: Ein neuer Panzer, ein hammer-fokussiertes Warbond und eine längst überfällige Korrektur der Nahkampf-Mechaniken sollen die Front stabilisieren.
Gerechtigkeit auf Ketten: Alles zum "Into the Unjust"-Update
Mit dem neuesten Patch adressiert Arrowhead nicht nur technische Altlasten wie die Schadens-Inkonsistenzen zwischen Host und Client, sondern führt mit dem Bastion Tank ein neues Machtinstrument ein. Die taktische Ausrichtung verschiebt sich spürbar: Weg von der starren Abhängigkeit von spezifischen Rüstungs-Passiven, hin zu mehr spielerischer Freiheit und präziserer Waffenkontrolle im Nahbereich.
Kurz & Knapp
- Neues Fahrzeug: Der Bastion Tank bietet massive Feuerkraft und erfordert koordiniertes Teamplay.
- Siegebreakers Warbond: Neues Premium-Warbond mit einem verheerenden Hammer und dem LAS-16 Trident Upgrade.
- Melee-Umbau: Basis-Nahkampfschaden um 50 % erhöht; Rüstungs-Boni reduziert, um Build-Vielfalt zu fördern.
- Waffen-Präzision: Sway-Modifier für alle SMGs und fast alle Pistolen auf 1.0 vereinheitlicht.
- Granatwerfer-Buff: Die Explosionen des GL-21 verfügen nun über schwere Panzerdurchdringung.
- KI-Upgrade: Automatons auf Stufe 9+ zielen nun deutlich präziser durch optimierte Logik-Updates.
Der Bastion Tank: Teamwork als Treibstoff
Das absolute Highlight für alle Liebhaber schwerer Hardware ist der Bastion Tank. Dieses Ungetüm ist darauf ausgelegt, befestigte Stellungen der Automatons schlicht zu überrollen. Doch Vorsicht: Wer glaubt, hier einen unbesiegbaren Solo-Stomp hinzulegen, wird schnell eines Besseren belehrt. Arrowhead betont, dass der Panzer nur im Zusammenspiel mit dem Team seine volle Wirkung entfaltet.
Es gilt, die Flanken zu decken, während die Hauptkanone für "Managed Democracy" sorgt.
Melee-Revolution: Das Ende des Rüstungsdiktats
Bisher fühlte es sich fast wie Sabotage an, ohne Rüstungen wie "Peak Physique" in den Nahkampf zu gehen. Mit Patch 6.0.0 gehört dieser Zwang der Vergangenheit an. Die Entwickler haben den Basis-Nahkampfschaden generell um 50 % erhöht. Im Gegenzug wurden die massiven 100%-Boni der Rüstungen auf moderate 40 % gesenkt.
Was bedeutet das für dich? Du kannst nun jede beliebige Rüstung tragen und teilst im Nahkampf dennoch ordentlich aus. Wenn du dich für die spezialisierten Sets entscheidest, ist dein Gesamtschaden sogar noch ein Stück höher als vor dem Patch. Besonders die Bajonette der R-2124 Constitution und der R-2 Amendment profitieren: Der Schaden steigt hier von 110 auf 165.
Wer es noch brachialer mag, greift zum neuen Siegebreakers Warbond, das mit einem schweren Hammer für "kurzreichweitige Überzeugungsarbeit" aufwartet.
Präzision statt Glücksspiel: SMGs und Pistolen im Fokus
Ein großer Kritikpunkt der Community war das oft unvorhersehbare Schwanken (Sway) von Sekundärwaffen und SMGs. Arrowhead hat hier ein klares Machtwort gesprochen: Der Sway-Modifier wurde für fast alle Pistolen und SMGs (wie Knight, Defender, Pummeler) auf 1.0 gesenkt.
Die Intention ist klar: SMGs und Pistolen sollen durch ihren hohen Luftwiderstand (Drag) auf kurze Distanz begrenzt bleiben, innerhalb dieses Radius aber absolut verlässlich performen.
Auch die Bedienung wurde entschlackt. Alle Funktionen, die den Munitionstyp, den Feuermodus oder Sicherheitsmechaniken (wie bei der Railgun) betreffen, liegen nun einheitlich auf der linken Richtungstaste. Das spart wertvolle Sekundenbruchteile, in denen du früher überlegen musstest, in welche Richtung du für den "Unsafe Mode" drücken musst.
Wichtige Schadensanpassungen für Nahkampfwaffen
| Waffe | Alter Schaden | Neuer Schaden | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| CQC-42 Machete | 200 | 300 | Extrem hohe TTK gegen Fleisch |
| CQC-5 Combat Hatchet | 160 | 240 | Solider Allrounder |
| CQC-30 Stun Baton | 50 | 75 | Fokus auf Crowd Control |
| CQC-2 Saber | 125 | 188 | Schnelle Schlagfolge |
Tödliche Logik: Warum die Automatons dich jetzt öfter treffen
Auf den Schwierigkeitsgraden 9 und 10 (Super Helldive) wird die Luft dünner. Die Entwickler haben ein technisches Problem gelöst, bei dem die KI bei vielen gleichzeitig präsenten Gegnern ihre Zielberechnungen nicht oft genug aktualisierte. Das führte dazu, dass Bots oft dorthin schossen, wo du vor zwei Sekunden warst.
Mit dem neuen Update führen die Gegner nun intermediäre Aim-Updates durch. Sie nutzen die vorhandenen Daten, um ihr Visier auch zwischen den großen Rechenzyklen zu korrigieren.
Das macht sie deutlich gefährlicher, ohne die CPU deines Rechners mehr zu belasten. Besonders Gunships profitieren von dieser neuen Software und treffen nun wesentlich häufiger – achte also mehr denn je auf Deckung.
Technische Meilensteine: Das Ende der Host-Dominanz
Ein technischer Durchbruch versteckt sich in den Bugfixes: Die Schadens-Inkonsistenzen zwischen Host und Client wurden behoben. Bisher gab es Fälle, in denen Mitspieler (Clients) faktisch weniger Schaden pro Schuss verursachten als der Host der Partie. Dieser Fehler ist nun Geschichte, was die Waffen-Meta für das gesamte Squad deutlich verlässlicher macht.
Für PC-Spieler wurde zudem eine Hang-Detection eingeführt. Sollte das Spiel für mehr als 20 Sekunden einfrieren, erzwingt das System einen Crash und erstellt ein detailliertes "Crash Dump". Arrowhead bittet darum, diese Berichte einzusenden, um die letzten Instabilitäten des Spiels endgültig auszumerzen.
Hast du schon den neuen Bastion-Panzer im Feld getestet oder schwingst du bereits den Hammer aus dem Siegebreakers-Warbond?
Quelle: Steam
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Helldivers 2
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