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The Cube: Mundfishs irres MMO-Projekt im Check – Wird das der russische ARC Raiders Killer?

Von TYay0 in Gaming news trailer
vor 2 Tagen (aktualisiert vor 2 Tagen)
Stell dir vor, Atomic Heart hätte ein Kind mit ARC Raiders und das Ganze fände in einem rotierenden Zauberwürfel statt. Wir schauen uns an, ob Mundfish mit The Cube das Shooter-Genre wirklich revolutioniert oder sich technisch übernimmt.
The Cube: Mundfishs irres MMO-Projekt im Check – Wird das der russische ARC Raiders Killer?

Mundfishs Architektur-Experiment: Wenn der Boden zur Wand wird

Alles ist ein bisschen seltsam, visuell überwältigend und technisch poliert. Mit The Cube verlässt Mundfish die linearen Pfade und wirft dich in einen gigantischen, schwebenden Komplex, der ständig seine Form verändert. 

Es ist ein mutiger Schritt weg vom klassischen Singleplayer-Pfad hin zu einer persistenten Welt, die dich und dein Squad vor völlig neue Herausforderungen stellt.

Kurz & Knapp

  • Konzept: Ein Standalone-MMO im Atomic Heart-Universum mit Fokus auf Exploration und Combat.
  • Die Welt: Ein rotierender Megakomplex ("The Cube"), dessen Biome sich in Echtzeit verschieben.
  • Gameplay-Verwandtschaft: Starke Parallelen zur technischen Brillanz und dem Third-Person/First-Person-Mix von ARC Raiders.
  • Progression: Modulares Ausrüstungssystem über Lochkarten und Handschuh-Upgrades.
  • Technik: Neues Split-Rendering-Verfahren für synchrone Multiplayer-Physik.

The Cube vs. ARC Raiders: Eine Frage der Vision

Wenn du die Trailer von The Cube siehst, drängt sich der Vergleich zu ARC Raiders förmlich auf. Wo Embarks Projekt auf eine fast schon melancholische Sci-Fi-Ästhetik und mechanische Bedrohungen in einer weiten Welt setzt, sperrt dich Mundfish in eine klaustrophobische, aber ständig mutierende Megastruktur. Beide Spiele teilen diesen Hunger nach technischer Exzellenz. Während du in ARC Raiders lernst, die Umgebung gegen riesige Maschinen zu nutzen, zwingt dich The Cube, die Umgebung selbst als deinen größten Feind – oder Verbündeten – zu begreifen.

Die Parallele liegt im „Systemic Gameplay“. In beiden Titeln ist die Welt kein bloßer Hintergrund für deine Schüsse. In The Cube kann eine taktisch kluge Positionierung innerhalb von Sekunden wertlos werden, wenn das Segment rotiert. Du musst ähnlich wie in den hitzigen Gefechten von ARC Raiders ständig umdenken und deine Umgebung scannen, nur dass hier nicht nur der Gegner flankiert, sondern das gesamte Leveldesign.

Das technische Rückgrat: Warum das kein Standard-MMO ist

Die Entwickler prahlen mit ihrem Split-Rendering. Für dich bedeutet das konkret: Wenn der Würfel sich dreht, erlebst du keine ruckelnden Texturen oder Teleportations-Glitches, die du aus anderen Online-Shootern kennst. Die Synchronisation der Physik-Objekte zwischen den Spielern ist das Herzstück. In einem Genre, in dem Millisekunden über Headshot oder Respawn entscheiden, ist das ein riskantes Manöver. 

The Cube

Mundfish muss beweisen, dass sie den Netzcode so im Griff haben, dass die Rotation der Map nicht zum Albtraum für deine Hit-Registration wird.

Handschuh 2.0 und die Kunst der Fortbewegung

Die vertikale Mobilität in The Cube erinnert an die Agilität moderner Movement-Shooter. Wall-Running ist hier keine nette Beigabe, sondern überlebenswichtig, wenn der Boden unter dir wegkippt. Du nutzt die Fähigkeiten deines Handschuhs, um Schwerkraftfelder zu manipulieren oder Gegner in Segmente zu ziehen, die kurz vor der Rotation stehen. Das ist genau die Art von spielerischer Freiheit, die wir uns von modernen Extraction- oder MMO-Shootern erhoffen.

The Cube

Die soziale Komponente: Werden wir Freunde?

In der Community wird bereits heiß diskutiert, wie viel „Massive“ in diesem Multiplayer steckt. Die Begegnungen im Cube scheinen ähnlich unberechenbar wie in den Zonen von ARC Raiders. Du triffst auf andere Squads, und die Entscheidung zwischen Kooperation und Konfrontation liegt bei dir. 

Die soziale Komponente: Werden wir Freunde?

Die Dynamik ändert sich jedoch drastisch, wenn eine Anomalie den Rückweg abschneidet. Plötzlich bist du gezwungen, mit Fremden zusammenzuarbeiten, um ein Rätsel im Kern zu lösen, bevor das Segment kollabiert. Das ist emergentes Storytelling, wie es im Buche steht.

Die persönliche Prognose: Ambition trifft Wahnsinn

Mundfish spielt hier auf volles Risiko. Die Idee, ein MMO um eine rotierende Geometrie herumzubauen, ist entweder genial oder der sicherste Weg in ein technisches Desaster. Aber seien wir ehrlich: Nach dem eher konservativen Shooter-Einerlei der letzten Jahre ist dieser „What the Fuck“-Faktor genau das, was wir brauchen. 

Wenn sie das Treffer-Feedback so knackig hinbekommen wie in Atomic Heart und die Server nicht bei jeder Map-Rotation in die Knie gehen, könnte uns hier ein echtes Highlight bevorstehen.

Quelle: mundfish.com

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