Borderlands 4: Mad Ellie, C4SH und die Rückkehr der Loot-Legende
Roadmap-Check: Mad Ellie übernimmt das Steuer auf Kairos
Die Veröffentlichung von Borderlands 4 war offenbar nur der Aperitif. Während du dich auf Kairos gerade erst häuslich eingerichtet hast, krempeln die kommenden DLCs die Meta komplett um. Besonders die Rückkehr einer totgeglaubten Seltenheitsstufe sorgt in der Community für Schnappatmung – und für feuchte Träume bei jedem Grinder.
Kurz & Knapp
- Story Pack 1: "Mad Ellie and the Vault of the Damned" erscheint im März 2026.
- Neuzugang: Der Vault Hunter C4SH betritt als erster Post-Launch-Charakter die Bühne.
- Bounty Pack 2: "Legend of the Stone Demon" schlägt am 26. Februar auf.
- Loot-Revolution: Pearlescent Gear kehrt zurück und übertrifft Legendary-Items.
- Freiwild: Das Pearlescent-Update ist für alle Spieler kostenlos.
Mad Ellie und der Neuzugang C4SH
Im ersten großen Story-DLC macht Gearbox keine Gefangenen. Anstatt dich nur mit ein paar neuen Hüten abzuspeisen, liefern sie mit C4SH direkt einen komplett neuen Vault Hunter. Ob der Name Programm ist und er seine Gegner mit purem Kapitalismus bewirft oder technologische Spielereien bevorzugt, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Die Reise führt dich in eine völlig neue Region von Kairos, in der Ellie (ja, die Ellie!) die Fäden zieht. Wer die Dame kennt, weiß, dass „Mad“ vermutlich noch eine Untertreibung ist.
Der Schlachtplan für das Frühjahr
| Feature | Bounty Pack 2 (26. Feb.) | Story Pack 1 (März) |
|---|---|---|
| DLC-Titel | Legend of the Stone Demon | Mad Ellie and the Vault of the Damned |
| Neuer Charakter | — | C4SH (Erster Post-Launch Vault Hunter) |
| Loot-Updates | Exklusive Pearlescent-Drops | Thematische Story-Items & Uniques |
| Spielwelt | Missionen in bestehenden Zonen | Neue Region auf dem Planeten Kairos |
| Inhaltstyp | Fokus auf Boss-Hunts & Grind | Narrative Kampagne & neue Quests |
Pearlescents: Wenn "Legendär" plötzlich nur noch "Okay" ist
Die Nachricht, die für das meiste Echo sorgt, ist die Rückkehr der Pearlescent-Gegenstände. Diese hellblauen Raritäten sind der heilige Gral für jeden Borderlands-Verrückten. Das Beste daran: Gearbox serviert das Ganze am 26. Februar als Gratis-Update für alle.
Doch Vorsicht vor der Paywall-Falle: Während das Update die Stufe an sich freischaltet, sind bestimmte „Pearls“ exklusiv an das Bounty Pack 2 gebunden. Das ist ein klassischer Gearbox-Move – alle dürfen am Hype schnuppern, aber wer die wirklich dicken Dinger will, muss das Portemonnaie zücken. Dass diese Waffen laut Entwickler „deutlich stärker“ als Legendarys sind, lässt das Thema Power-Creep gefährlich hell aufleuchten.
Warum jetzt schon neue Charaktere?
Dass Gearbox so kurz nach dem Launch einen neuen Charakter nachschiebt, ist eine klare Reaktion auf die Kritik an Borderlands 3. Damals fühlte sich der Support für neue Helden eher stiefmütterlich an. Mit Mad Ellie als Zugpferd setzen sie zudem auf puren Fan-Service – sie ist das Herz (und die Muskulatur) der Franchise.
Man muss aber kritisch hinterfragen, warum so kurz nach dem Start schon eine neue Loot-Stufe nötig ist. Hat der Grind im Endgame etwa nicht genug Fleisch auf den Rippen?
Die Einführung der Pearlescents wirkt wie ein Adrenalin-Schuss direkt ins Herz der Langzeitmotivation. Es riecht ein wenig danach, als wolle man die Spieler mit immer höheren Zahlen bei der Stange halten, bevor die Story-DLCs überhaupt richtig loslegen.
Chaos vorprogrammiert: Was das für deinen Build bedeutet
Bereite dich darauf vor, dass deine mühsam gefarmten „God Rolls“ bald nur noch Briefbeschwerer sind. Wenn Pearlescents wirklich das neue Maß der Dinge werden, verschiebt sich die komplette Balance.
Die entscheidende Frage wird die Drop-Rate sein. Wenn jeder zweite Psycho eine „Pearl“ fallen lässt, verliert das System seinen Reiz. Waren sie in Borderlands 2 noch seltener als ein ehrlicher Politiker auf Pandora, müssen sie auch hier ihren Status als ultimative Belohnung rechtfertigen.
Was glaubst du – wird C4SH die Meta komplett sprengen oder ist er nur eine nette Dreingabe für die Story?