Arc Raiders: Embark zieht die Zügel an – Hotfix und Anti-Cheat-Offensive gegen Hacker-Plage
vor 2 Tagen (aktualisiert vor 2 Tagen)
Der Kampf um Speranza: Embark Studios reagiert auf Cheater-Krise
Die Stimmung innerhalb der Community von Arc Raiders war zuletzt an einem kritischen Punkt angelangt. Berichte über "Out of Map"-Glitches und eine Flut an Hackern, die den Loot-Cycle störten, führten sogar dazu, dass Top-Streamer wie Shroud öffentlich über ein Ende ihrer Spielzeit nachdachten. Embark Studios hat nun offiziell reagiert und stellt klar, dass die Sicherstellung eines fairen Wettbewerbs oberste Priorität hat.
Kurz & Knapp
- Hotfix aktiv: Der "NewConsole"-Befehl wurde dauerhaft entfernt, da er unfaire Vorteile ermöglichte.
- Anti-Cheat-Roadmap: In den kommenden Wochen folgen signifikante Änderungen an den Rulesets und Detektions-Algorithmen.
- Map-Exploits: Gezielte clientseitige Fixes sollen das Verlassen der Map-Grenzen unterbinden.
- Streamer-Tools: Neue Mechanismen gegen Stream-Sniping befinden sich in der Implementierungsphase.
- Manuelle Prüfung: Das Team untersucht weiterhin laufende Meldungen, um die Spielintegrität zu schützen.
"NewConsole" deaktiviert: Ende der geheimen Befehle
Mit einem unmittelbaren Hotfix hat Embark den Start-Parameter
-newconsoleunschädlich gemacht. Diese Funktion war ursprünglich nicht für Spieler gedacht, wurde jedoch missbraucht, um tiefgreifende Änderungen an der Grafik-Engine vorzunehmen.
Unter Verwendung dieser Konsole war es Spielern möglich, Schatten zu deaktivieren oder Rauchgranaten komplett unsichtbar zu machen. In einem kompetitiven Extraction-Shooter, in dem Sichtbarkeit über Leben und Tod entscheidet, wog dieser Exploit besonders schwer. Die Entfernung des Befehls ist ein erster Schritt, um die technische Chancengleichheit auf den Servern wiederherzustellen.
Quelle: X
Die Anti-Cheat-Roadmap: Was Dich in den nächsten Wochen erwartet
Die Entwickler belassen es jedoch nicht bei kosmetischen Korrekturen. In einer ausführlichen Stellungnahme kündigte Community Manager Ossen an, dass das gesamte Anti-Cheat-System aktualisiert wird, um Bans schneller und präziser auszusprechen. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Bekämpfung des sogenannten "Out of Map"-Glitches.
Dieser Glitch erlaubte es unehrlichen Spielern, sich in Bereiche außerhalb der spielbaren Map zu teleportieren und von dort aus mit absoluter Sicherheit auf andere Raider zu feuern. Diese Lücke soll durch clientseitige Fixes geschlossen werden, was insbesondere für die Ökonomie des Spiels wichtig ist, da viele Cheater diese Methode zum risikoarmen Farmen für den Real-Money-Handel (RMT) nutzten.
Zudem adressiert Embark ein Problem, das vor allem die Reichweite des Spiels auf Plattformen wie Twitch bedroht: Stream-Sniping. Durch neue Tools sollen Content-Creator besser davor geschützt werden, dass Zuschauer ihre Position in Echtzeit ausnutzen. Damit reagiert das Studio direkt auf die Frustration von Streamern, die zuletzt beklagten, dass die Cheating-Situation schlimmer sei als zu Spitzenzeiten von Call of Duty.
Quelle: BFcom, Discord