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Class Zero Seven: Der Indie-Brawler, der Bully und Yakuza endlich vereint

Von TYay0 in Gaming news
vor 8 Stunden (aktualisiert vor 8 Stunden)
Ein Studio aus Brunei baut den Brawler, auf den Fans seit Rockstars Bully gewartet haben – mit Anime-Stil, Schulhof-Gangs und einem Kampfsystem, das an Sifu erinnert. Release-Datum: irgendwann.
Class Zero Seven: Der Indie-Brawler, der Bully und Yakuza endlich vereint

Bully 2 kommt nicht. Das wissen wir seit Jahren. Class Zero Seven vom kleinen Studio Tubanar aus Brunei sagt: Okay, dann machen wir das eben selbst. Nur mit Anime-Ästhetik, mehreren spielbaren Charakteren und einem Kampfsystem, das sich weniger nach PS2-Prügler anfühlt und mehr nach Sifu mit Schulhof-Setting.

Kurz & Knapp

  • Entwickler: Studio Tubanar (Brunei) | Publisher: HypeTrain Digital
  • Frühere Namen: High School OverdriveSugar IsoguClass Zero Seven
  • Third-Person-Brawler, Singleplayer, Anime-Ästhetik, 1990er-Setting (1997)
  • Inspirationen: Bully, Yakuza Zero, The Raid
  • Protagonistin Rin kämpft gegen Schulgangs und die Verbrecherorganisation The Wicked Children
  • Kein Release-Datum; nur PC via Steam bestätigt

Bully trifft Yakuza trifft The Raid

Die drei Hauptinspirationen des Studios erklären das Spiel besser als jede Pressemitteilung. Bully liefert das schulische Setting mit Cliquen und offener Welt. Yakuza Zero bringt die dramatisch aufgeladene Erzählstruktur, bei der jeder Strassenstreit auch eine persönliche Geschichte erzählt. The Raid – der indonesische Actionfilm von Gareth Evans – definiert das Kampftempo: körperlich, dreckig, ohne Pause.

 

Was die Gameplay-Clips zusätzlich zeigen: Konter-System, Dodge-Roll mit Souls-Einschlag, Rushdown-Combos. Das klingt nach einer vierten, unausgesprochenen Referenz – Sifu. Das Studio nennt ihn nicht, aber die taktische Schicht ist nicht zu übersehen.

 

Kampfmechaniken im Vergleich

MechanikClass Zero SevenSifuBully
Konter-System
Dodge Roll
Umgebungswaffenbegrenzt
Mehrere spielbare Chars

Schulflure als Schlachtfeld

Das Kampfversprechen ist simpel: Alles, was nicht festgeschraubt ist, gehört dir. Stühle, Tische, Umgebungsobjekte – der Schulhof ist dein Waffenarsenal. Mehrere spielbare Charaktere mit eigenen Perks sind bestätigt, was dem Spiel einen Replaywert gibt, den Bully nie hatte.

 

Was noch ungeklärt ist: Wie offen ist die Spielwelt? Bully lebt von seiner Sandbox-Freiheit. Ob Class Zero Seven das nachbildet oder eher linear durchstrukturiert ist, hat das Studio bisher nicht kommuniziert.

Rin, 1997, The Wicked Children

Du spielst Rin Helena – Neue an einer Schule in einer Kleinstadt, die von Drogenhandel und Gangkriminalität durchzogen ist. Setting: 1997, weit weg von der Grossstadt, eine Ecke, wo Hierarchien mit den Fäusten geordnet werden.

 

Gegner gibt es auf zwei Ebenen: lokale Schulgangs und als übergeordnete Bedrohung die The Wicked Children, eine kriminelle Organisation hinter dem Drogenhandel der Region. Der gesellschaftliche Kontext – Substanzmissbrauch als landesweites Problem – gibt dem Genre eine Erzählebene, die im Brawler-Umfeld selten ist.

Stand der Dinge

Das Studio hat im September 2024 den Full-Production-Modus erklärt, kurz danach folgte der Publisher-Deal mit HypeTrain Digital. Seitdem ist es nach aussen ruhig geworden – die ursprünglich geplante Demo wurde gestrichen. Die Steam-Community wartet, und die Ungeduld wächst.

 

Ein Release-Datum gibt es nicht. Wer das Spiel verfolgen will: Wishlist auf Steam.

Bully oder Sifu – welchem der beiden kommt Class Zero Seven deiner Meinung nach näher?

Beitrag erstellt in Gaming

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