Kurz & Knapp
- Fix besiegelt: Der 5v5-Raid-Modus bleibt dauerhaft im Spiel.
- Gerechte Verteilung: Die Spielerschaft teilte sich am Wochenende fast exakt hälftig zwischen 3v3 und 5v5 auf.
- Action-Fokus: Mehr Spieler lösen das Problem der zu großflächigen Maps und der langen Laufwege.
- Taktik-Plus: 5v5 ermöglicht dynamischere Flankenmanöver und schnellere Team-Unterstützung.
- Koexistenz: Der klassische 3v3-Modus bleibt für Liebhaber des langsameren Tempos erhalten.
Vom Experiment zum Standard: Die Zahlen sprechen Bände
Was als vorsichtiger Testballon startete, entwickelte sich innerhalb von 72 Stunden zum Game-Changer. Laut offiziellen Angaben auf X sah das Studio eine "ziemlich gleichmäßige Aufteilung" der Spielerzahlen zwischen dem ursprünglichen 3v3 und dem neuen 5v5. Diese Daten halfen den Entwicklern, die Entscheidung für eine dauerhafte Implementierung bereits jetzt zu treffen, anstatt das Ende einer längeren Testphase abzuwarten.
Warum 5v5 die einzig richtige Wahl ist
Die Kritik der ersten Tage war laut: Die Karten von Highguard fühlten sich für zwei Dreier-Teams oft leer und unbelebt an. Trotz der Reittiere ("Mounts") verstrich zwischen den Gefechten zu viel Zeit mit der Suche nach Gegnern oder dem Shieldbreaker.
„Die aktuellen Maps sind viel zu groß für 3v3. Vier zusätzliche Spieler machen die Matches deutlich engagierter und dynamischer.“ – Branchen-Einschätzung.
Im 5v5-Modus verändert sich die Dynamik spürbar:
- Höheres Tempo: Weniger Leerlauf zwischen Loot-Phasen und Kampfhandlungen.
- Besseres Teamplay: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Teammitglied in der Nähe ist, wenn man auf Feinde stößt, steigt massiv an.
- Strategische Tiefe: Mehr Spieler eröffnen komplexere Möglichkeiten für Solo-Plays oder koordinierte Flankenangriffe, die im 3v3 oft im Keim erstickt wurden.
Das Ende des "Base-Runback"-Frusts?
Ein oft unterschätzter Vorteil des 5v5-Modus ist die Frequenz der Soul Orb Respawns. In den größeren Teams scheint die Mechanik flüssiger zu greifen, was die gefürchteten und oft langatmigen Läufe von der Basis zurück ins Kampfgeschehen reduziert.
Während 3v3 weiterhin für diejenigen existiert, die ein methodisches, fast schon gemächliches Vorgehen bevorzugen, deutet alles darauf hin, dass 5v5 sehr schnell zum Standard-Modus für die breite Masse avancieren wird. Es bleibt spannend zu sehen, ob zukünftige Karten nun direkt für diese Teamgröße optimiert werden oder ob Wildlight weiterhin den Spagat zwischen beiden Formaten versucht.