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Highguard & Anti-Cheat: Warum Secure Boot und TPM 2.0 für viele das Aus bedeuten

Von TYay0 in Gaming news steam
vor 6 Stunden (aktualisiert vor 6 Stunden)

Wildlight Entertainment setzt für den Launch am Montag hohe Sicherheitsstandards an. Wer Highguard spielen will, muss sein System vorbereiten – für Linux-Nutzer und Besitzer älterer Hardware gibt es allerdings schlechte Nachrichten.

Highguard & Anti-Cheat: Warum Secure Boot und TPM 2.0 für viele das Aus bedeuten

Systemanforderungen im Check: Das musst du vor dem Installieren wissen

Die Entwickler von Highguard machen bei der Integrität ihres Shooters keine halben Sachen. Ein Blick auf die aktualisierte Steam-Seite zeigt, dass Wildlight Entertainment strikte Voraussetzungen an dein System stellt, um Cheater fernzuhalten. Das sorgt zwar für faire Bedingungen, schließt aber technisch bedingt einige Spieler aus.

Kurz & Knapp

  • Anti-Cheat: Highguard nutzt Easy Anti-Cheat auf Kernel-Ebene.
  • Boot-Pflicht: Das Spiel startet nur, wenn Secure Boot und TPM 2.0 aktiviert sind.
  • Linux & Steam Deck: Aufgrund dieser Anforderungen ist das Spielen unter Linux oder auf dem Steam Deck (SteamOS) nicht möglich.
  • Ältere PCs: Windows-Installationen im Legacy-Modus (ohne UEFI) werden nicht unterstützt.

Kernel-Zugriff und Hardware-Pflicht

Um in Highguard loszulegen, reicht es nicht, das Spiel einfach herunterzuladen. Die verwendete Version von Easy Anti-Cheat (EAC) läuft auf Kernel-Ebene und verlangt zudem eine aktive "Boot Protection". Konkret bedeutet das: Dein Mainboard muss TPM 2.0 unterstützen und Secure Boot muss im BIOS aktiviert sein.

 

Für die meisten modernen Windows 11-Systeme ist das ohnehin Standard. Wer aber noch auf Windows 10 mit älterer Hardware unterwegs ist oder sein Windows im alten Legacy-Modus (MBR) installiert hat, wird das Spiel nicht starten können. Du musst in diesem Fall prüfen, ob dein BIOS die Funktionen unterstützt und dein Systemlaufwerk gegebenenfalls auf GPT konvertieren.

Kein Support für Linux und Steam Deck

Die strikte Bindung an Secure Boot und TPM ist auch der Grund, warum Linux-Nutzer außen vor bleiben. Zwar gibt es unter Linux ebenfalls Secure-Boot-Optionen, diese sind jedoch nicht mit der von Wildlight geforderten Implementierung kompatibel. Das betrifft direkt auch das Steam Deck: Unter SteamOS lässt sich Highguard nicht ausführen. Die einzige Option für Handheld-Besitzer ist die (umständliche) Installation von Windows als Zweitsystem.

 

Damit folgt Highguard einem Trend, den wir auch bei anderen kommenden Shootern sehen. Auch Bungie setzt bei ihrem Extraction-Shooter Marathon auf Kernel-Anti-Cheat (BattlEye) und verzichtet auf Linux-Support. Die Sicherheit und ein cheaterfreies Erlebnis stehen hier klar über der Plattform-Kompatibilität.

Beitrag erstellt in Gaming

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