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The Division 3: Massives nächster Shooter „wird ein Monster“ – Was wir jetzt wissen

Von TYay0 in Gaming news
vor 3 Tagen (aktualisiert vor 3 Tagen)
Während Details zu The Division 3 noch unter Verschluss liegen, lässt Franchise-Chef Julian Gerighty tief blicken. Mit einem Team aus Veteranen soll der dritte Teil den gewaltigen Impact des Seriendebüts wiederholen und die Messlatte für Loot-Shooter neu definieren.
The Division 3: Massives nächster Shooter „wird ein Monster“ – Was wir jetzt wissen

Die Rückkehr zum Ursprung: Warum Division 3 alles verändern soll

Über zwei Jahre herrschte nach der offiziellen Ankündigung im September 2023 weitestgehend Funkstille, doch nun meldet sich Massive Entertainment mit einer Ansage zurück, die uns Agenten der ersten Stunde aufhorchen lässt. Julian Gerighty, der nach seinem Ausflug in die weit, weit entfernte Galaxis von Star Wars Outlaws wieder die Zügel des Franchise fest in der Hand hält, macht deutlich, dass man sich hinter den Kulissen in Malmö nicht mit Kleinigkeiten aufhält.

In einem aktuellen Interview während des New Game+ Showcases 2026 gab er einen seltenen Einblick in den aktuellen Status quo der Entwicklung. Dabei verzichtete er auf das übliche Marketing-Sprech und wählte stattdessen Worte, die die Erwartungshaltung massiv nach oben schrauben.

Kurz & Knapp

  • Entwicklungsstatus: Julian Gerighty bestätigt, dass sich The Division 3 bereits voll in der Produktion befindet.
  • Ambitionierte Ziele: Das Spiel soll laut internen Einschätzungen ein „Monster“ werden und den Impact des ersten Teils erreichen.
  • Survival-Rückkehr: Mit Magnus Jansén leitet ein Urgestein der Serie die Entwicklung neuer Survival-Mechaniken.
  • Technik: Eine modernisierte Snowdrop-Engine bildet das Fundament für die Next-Gen-Erfahrung.
  • Brückenschlag: Der kommende Modus „Survivors“ in The Division 2 dient als Wegweiser für die Zukunft der Marke.

„Shaping up to be a monster“ – Die Ambitionen hinter verschlossenen Türen

Obwohl wir immer noch auf einen ersten Trailer oder handfeste Screenshots warten müssen, lässt Gerighty keinen Zweifel daran, in welcher Liga der dritte Teil spielen soll. Er stellte im Gespräch unmissverständlich klar:

„The Division 3 is in production, right? That’s no secret. It was announced. It’s shaping up to be a monster. I can’t really say anything more than that, but within these walls at Massive, we are working extremely hard on something that I think will be as big an impact as Division 1.“

Dieser Vergleich mit dem ersten Teil ist für uns entscheidend. Während The Division 2 mechanisch in vielen Belangen überlegen war, vermissten viele von uns die dichte, fast schon erdrückende Atmosphäre des verschneiten New Yorks. Wenn Massive nun intern das Ziel ausgibt, diesen „Impact“ zu wiederholen, können wir  auf eine Rückbesinnung zu einer düsteren, systemischeren Welt hoffen. Man merkt Gerighty an, dass er die DNA der Serie nach der langen Pause wieder schärfen will.

Magnus Jansén und die Survival-DNA: Ein Testlauf in Washington

Ein starker Indikator für die Richtung von The Division 3 ist das Projekt „Survivors“ für den aktuellen zweiten Teil. Hier schließt sich ein Kreis: Magnus Jansén, der Creative Director des ursprünglichen The Division, kehrt zurück, um diesen Modus zu leiten. Das ist kein Zufall. Du wirst in Washington D.C. mit einem Schneesturm konfrontiert, der die Karte komplett transformiert – ein Element, das viele von uns seit dem Survival-DLC des Erstlings schmerzlich vermisst haben.

The Division 2 - Survivors

In „Survivors“ wird die Sichtweite drastisch reduziert, und die Kälte wird zu einem echten Gegner. Diese Mechanik wirkt wie ein groß angelegter Feldversuch für The Division 3. Massive testet hier vermutlich bereits neue Wetter-Systeme und Überlebens-Mechaniken der Snowdrop-Engine unter Live-Bedingungen. Wer den Survival-Modus von Teil 1 geliebt hat, bekommt hier einen sehr konkreten Vorgeschmack auf das, was uns im „Monster“ von Teil 3 erwarten könnte.

Technischer Sprung und die Lehren aus Resurgence

Es ist kein Geheimnis, dass Massive die Zeit genutzt hat, um ihre Technologie weiterzuentwickeln. Während das Team in Paris mit dem Mobile-Ableger The Division Resurgence zeigt, wie viel Atmosphäre man sogar auf Handheld-Displays pressen kann, konzentriert sich das Kernteam in Schweden auf die maximale Ausnutzung aktueller Hardware.

Spannend bleibt die Frage, wie Massive die Interaktion zwischen den Agenten in der Welt gestalten wird. In Resurgence experimentiert Ubisoft bereits mit einer offeneren Struktur, bei der man auch außerhalb der Dark Zone organisch auf andere Spieler trifft. Es wäre nur logisch, wenn diese Form der sozialen Integration auch ein Pfeiler für The Division 3 wird, um die Welt lebendiger und unberechenbarer zu machen.

 

Dass Massive erst vor Kurzem überraschend ein 60-FPS-Update für den Erstling auf der PS5 veröffentlicht hat, zeigt zudem, wie sehr das Studio die eigenen Wurzeln wertschätzt. Es ist ein Liebesbrief an die Community und gleichzeitig eine Erinnerung daran, was diese Serie groß gemacht hat. Wenn The Division 3 tatsächlich dieses Erbe antritt und es mit moderner Technik kombiniert, könnte uns ein Shooter-Brett bevorstehen, das das Genre wieder ordentlich durchschüttelt.

Beitrag erstellt in Gaming

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