Battlefield 6 Portal: Endlich 60Hz – DICE beendet die 30Hz-Ruckelpartie
Netcode-Upgrade: Portal zieht mit dem Hauptspiel gleich
Was viele für technisch unmöglich hielten oder als Sparmaßnahme abtaten, ist nun Realität. Die niedrige 30Hz-Frequenz, die in einem Shooter des Jahres 2026 für schwammige Trefferabfragen sorgte, wurde durch ein Backend-Update ersetzt.
Ab sofort kommunizieren die Server doppelt so häufig mit deinem Client, was besonders in schnellen TDM-Runden den Unterschied zwischen einem Kill und einem Frustmoment ausmacht.
Kurz & Knapp
- Tickrate-Verdopplung: Von 30Hz auf 60Hz für flüssigeres Gameplay.
- Geltungsbereich: Betrifft alle "Official" und "Verified" Portal-Server.
- Hintergrund: Backend-Optimierungen durch David Sirland und DRUNKKZ3.
- Status: Das Update ist serverseitig bereits live und aktiv.
- Vorteil: Signifikant bessere Trefferregistrierung und weniger "Deaths behind Cover".
Der Silk-Effekt: Wenn Community-Feedback Früchte trägt
Der Anstoß für die plötzliche Umstellung kam durch einen direkten Austausch auf X (ehemals Twitter). Der bekannte Battlefield-Creator Silk hakte bei David Sirland nach, warum Portal im Vergleich zum Rest des Spiels immer noch so träge wirke. Sirlands Reaktion folgte prompt: Er bestätigte, dass DRUNKKZ3 bereits an der Umsetzung arbeite. Nur wenige Stunden später war der Schalter umgelegt.
Die Umstellung zeigt, dass die Infrastruktur von Battlefield 6 mittlerweile stabil genug ist, um die erhöhte CPU-Last von 60Hz-Instanzen zu tragen, ohne die Server-Stabilität zu gefährden.
60Hz vs. 30Hz: Warum du den Unterschied sofort spürst
In einem Shooter zählt jede Millisekunde. Bei 30Hz wird der Spielzustand alle 33,3 ms aktualisiert, bei 60Hz alle 16,6 ms. Das klingt nach wenig, sorgt aber in der Praxis für das vertraute Battlefield-Feeling, das wir seit den High-Tickrate-Servern aus BF4 schätzen. Die berüchtigten "Super-Bullets", bei denen dich gefühlt nur eine einzige Kugel tötet, weil der Server mehrere Treffer gleichzeitig überträgt, sollten damit drastisch reduziert werden.
Trotz dieser technischen Verbesserung bleibt Portal ein zweischneidiges Schwert. Wir hatten bereits berichtet, dass essenzielle Features wie das manuelle Leaning oder tiefgreifendes Teamplay weiterhin fehlen. Das 60Hz-Upgrade behebt zwar das fundamentale Treffer-Feedback, ändert aber nichts an den Design-Entscheidungen, die viele Veteranen nach wie vor spalten.
Die Einschränkung: Nicht für jeden Hinterhof-Server
Ein wichtiger Aspekt bleibt die Verifizierung. Aktuell profitieren primär die von DICE kuratierten Listen und die sogenannten "Verified" Experiences von der höheren Tickrate. Wenn du einen eigenen, völlig abgedrehten Mod mit komplexer Logik bastelst, könnte dieser je nach Serverlast noch auf dem alten Standard laufen. DICE nutzt die Verifizierung hier offenbar als Qualitätsfilter, um sicherzustellen, dass die Server-Performance nicht unter überladenen Skripten einknickt.
Wer also das volle Potenzial der neuen Präzision testen will, sollte sich vorerst an die offiziellen Playlists halten. Es bleibt abzuwarten, ob DICE die 60Hz langfristig als globalen Standard für alle Portal-Instanzen freischaltet oder ob dies ein Privileg für geprüfte Inhalte bleibt.
Quelle: X
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