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AMD Adrenalin 26.1.1: Fixes für CoD Black Ops 7 und nativer AI-Stack

Von TYay0 in amd update amd
vor 7 Stunden (aktualisiert vor 7 Stunden)
Der erste WHQL-Treiber für 2026 beendet die Ära der DirectML-Behelfslösungen und bringt nativen ROCm-Support für Windows-Anwender. Während Gamer von kritischen Shader-Fixes in Call of Duty: Black Ops 7 profitieren, liefert AMD für Tech-Enthusiasten mit dem optionalen „AI Bundle“ eine schlüsselfertige Umgebung für lokale LLMs und Stable Diffusion.
AMD Adrenalin 26.1.1: Fixes für CoD Black Ops 7 und nativer AI-Stack

Mit der Version 26.1.1 schließt AMD die Software-Lücke zur Konkurrenz: Der neue ROCm-Zweig (Version 7.x) ermöglicht native PyTorch-Unterstützung ohne den Umweg über Linux-Subsysteme (WSL2). Das Update adressiert zudem spezifische Rendering-Fehler in der Unreal Engine 5.6 und optimiert die Performance der neuen Ryzen-AI-400-Prozessoren („Gorgon Point“).

Tech-Briefing: Adrenalin 26.1.1 WHQL

  • Game-Ready: Starsand Island & Avatar: Frontiers of Pandora - From the Ashes.
  • Bugfixes: Shader-Korrektur (CoD: Black Ops 7), Unicode-Launch-Fix (Diablo IV), Lumen HWRT-Stabilität (UE 5.6).
  • AI-Stack: Optionales 34-GB-Bundle mit nativem ROCm 7.x und PyTorch-Support.
  • Hardware: Support für Ryzen AI 9 HX 475/470 (60 TOPS NPU) sowie RX 5000 bis 9000.
  • Architektur-Shift: Ablösung von DirectML durch native Hardware-Abstraktion unter Windows.

Game-Fixes: Schatten-Korrekturen und Engine-Stabilität

Für Spieler mit Radeon-Hardware der Serien RX 5000 und 6000 behebt der Treiber fehlerhafte Schattenberechnungen in Call of Duty: Black Ops 7. Ebenfalls kritisch: In Diablo IV scheiterte der Spielstart bisher oft an Nicht-ASCII-Zeichen (z. B. Umlauten) im Windows-Benutzernamen – dieser Fehler wurde nun abgefangen.

 

Wer mit der Unreal Engine 5.6 arbeitet oder entsprechende Titel spielt, profitiert von einem Fix für Lumen mit Hardware Ray Tracing (HWRT). Hier kam es zuvor auf fast allen RDNA-Generationen zu Treiber-Timeouts oder Abstürzen. In Enshrouded wurde zudem die Textur-Korruption im Bereich der „Elixir Wells“ auf aktuellen RX 7000- und 9000-Karten behoben.

AI Bundle: Das Ende der WSL2-Frickelei

Der wohl größte technische Sprung ist die Integration des ROCm-Stacks direkt in die Adrenalin-Suite. Bisher erforderten lokale KI-Workloads unter Windows oft komplexe Setups via Docker oder WSL2. Das optionale „AI Bundle“ (ca. 34 GB) installiert vorkompilierte Binaries, die direkt auf die Compute Units (CUs) der GPU zugreifen.

Bild: Das grüne Häkchen bei “AI Bundle” braucht ihr in der Regel nicht. :) 

 

Das Paket beinhaltet:

  • Native PyTorch 2.x: Direkte Hardware-Beschleunigung ohne DirectML-Overhead.
  • XDNA 2 Optimierung: Spezifische Quantisierungs-Tools für die 60-TOPS-NPU der Ryzen AI 400-Serie.
  • One-Click-Setup: Automatische Konfiguration von Laufzeitumgebungen für LLMs (Ollama) und Bildgenerierung (Amuse).

Achtung für Gamer: Ohne Interesse an lokaler KI sollte das Bundle im Installer deaktiviert bleiben, um massiven Speicherplatz auf der Systempartition zu sparen. Die Gaming-Performance bleibt von diesem Paket unberührt.

Plattform-Fokus: Gorgon Point und Handhelds

Mit dem Support für Prozessoren wie den Ryzen AI 9 HX 475 zielt AMD auf die neue Generation von KI-Notebooks ab. Die optimierte Register-Zuweisung soll die Effizienz bei gleichzeitigem Betrieb von NPU und iGPU (Radeon 890M) steigern.

 

Für Besitzer von Handhelds (ROG Ally, Legion Go, MSI Claw) bleibt der Hinweis wichtig: AMD empfiehlt hier weiterhin die spezifischen Treiber der OEMs. Das Standard-Adrenalin-Paket deckt die Energieprofile und die oft spezifische Display-Ansteuerung dieser Geräte nicht vollständig ab.

Bekannte Probleme und Einschränkungen

Trotz des Fokus auf Stabilität gibt es bekannte Baustellen:

  • Cyberpunk 2077: Zeitweise Abstürze beim Laden von Spielständen mit aktiviertem Path Tracing.
  • Battlefield 6: Instabilitäten auf Ryzen AI 9 HX 370 Systemen und Textur-Flackern bei aktivem „Record & Stream“.
  • Roblox Player: Mögliche Abstürze beim Task-Switching (Alt-Tab) auf RX 7000-GPUs.
  • Legacy-Hardware: Die KI-Optimierungen des Bundles konzentrieren sich auf RDNA 3 und 4; ältere Karten profitieren primär von den reinen Game-Fixes.

Weitere Details zum technischen Hintergrund des AI-Stacks findest du in der ausführlichen Analyse zum AMD AI Bundle.

 

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