Destiny 3 Petition: 220.000 Fans fordern Sony nach Destiny 2-Ende zum Handeln auf
220.000 Stimmen in vier Tagen: Fans kämpfen für Destiny 3
Destiny 2 wird eingestellt: Bungie kündigte an, keine weiteren Updates zu entwickeln. Das letzte Update erscheint im Juni 2026.
Petition viral: Über 220.000 Unterschriften in vier Tagen auf Change.org
Doppelt so stark wie Marathon: Die Signaturzahl übersteigt bereits den bisherigen Peak-Concurrent-Player-Count von Bungies neuem Titel Marathon auf Steam
Schauspieler an Bord: Mehrere Voice- und Motion-Capture-Darsteller aus Destiny 2 haben die Petition öffentlich unterstützt
Was steckt hinter dem Aufschrei?
Letzte Woche hat Bungie eine klare Ansage gemacht: Destiny 2 bekommt keine aktiven Entwicklungsressourcen mehr, und das finale Update rollt im Juni raus. Für eine Community, die fast zehn Jahre in das Spiel investiert hat, kam das wie ein kalter Eimer Wasser.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Auf Change.org entstand die Petition "We want Destiny 3", die in kürzester Zeit explodierte. Vier Tage, 220.000 Unterschriften. Zum Vergleich: Bungies eigenes neues Projekt Marathon, der extraction shooter, auf den Sony und Bungie massiv setzen, erreichte auf Steam nie auch nur die Hälfte dieser Spielerzahl gleichzeitig.
Das ist eine interessante Aussage über Prioritäten - nicht unbedingt Bungies, sondern die der Community. Die Fans wollen keinen Neuanfang mit einem unbekannten Titel. Sie wollen ihr Universum weiterentwickelt sehen.
Schauspieler, Rivalitäten und ein gemeinsamer Abschied
Besonders auffällig: Mehrere Darsteller aus Destiny 2 haben die Petition öffentlich unterstützt und in sozialen Medien geteilt. Das zeigt, dass die Verbundenheit mit der Marke auch hinter den Kulissen tief sitzt.
Gleichzeitig spielt sich etwas Unerwartetes zwischen den Communities ab. Destiny- und Warframe-Spieler haben sich seit Jahren gegenseitig aufgezogen, welches Spiel das bessere sei. Jetzt, angesichts des Destiny-2-Endes, zeigt sich Solidarität statt Schadenfreude. Warframe-Fans verabschieden sich respektvoll von der Konkurrenz - ein seltener Moment in der Gaming-Community.
Ob die Petition irgendetwas bei Sony oder Bungie bewegt, ist eine andere Frage. Sony hält Bungie seit der Übernahme 2022 fest im Griff, und die Entscheidung, Destiny 2 zu sunset-ten, dürfte mit finanziellen Überlegungen zusammenhängen, die 220.000 Unterschriften nicht einfach wegräumen. Bungies Zukunft als Studio hängt gerade ernsthaft in der Luft.
Was klar ist: Das Interesse an einer Destiny-Fortsetzung existiert, und es ist massiv. Ob das reicht, um einen Triple-A-Shooter in Produktion zu bringen, ist eine völlig andere Kalkulation.