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Dead Space 4: Unrealistische Verkaufsziele verhindern Fortsetzung – Publisher jagen den "nächsten Fortnite"

Von gealany in Gaming dead space 4
vor 19 Stunden (aktualisiert vor 16 Stunden)
Die Hoffnungen auf Dead Space 4 zerschlagen sich einmal mehr. Der ehemalige Produzent Chuck Beaver bestätigt, dass unrealistisch hohe Verkaufszahlen eine Entwicklung blockieren.
Dead Space 4: Unrealistische Verkaufsziele verhindern Fortsetzung – Publisher jagen den "nächsten Fortnite"

Dead Space 4: Die hohen Erwartungen der Publisher

  • Kurz & Knapp

  • Dead Space 4 wird wegen zu hoher Verkaufsziele unwahrscheinlich.

  • Ein AAA-Horrorspiel bräuchte heute über 10 Millionen verkaufte Einheiten.

  • Das Dead Space Remake erreichte nur etwa 2 Millionen Verkäufe.

  • Publisher suchen den nächsten "Fortnite" anstatt Nischenhits.

Warum Isaac Clarke nicht zurückkehrt

Die Gerüchte, die schon lange kursierten, haben sich nun verhärtet: Dead Space 4 ist extrem unwahrscheinlich. Das geht aus den jüngsten Aussagen von Chuck Beaver hervor, einem ehemaligen Autor und Produzenten der ursprünglichen Dead Space-Reihe. Die "Zahlen stimmen einfach nicht", so Beaver, um ein weiteres Spiel in der hochgelobten Horror-Franchise zu rechtfertigen.

Ein AAA-Horrorspiel mit dem Produktionswert, den Dead Space auszeichnet, müsste heute weit über 10 Millionen Einheiten verkaufen, um als profitabel zu gelten. Dies erklärte Beaver in einer kommenden Episode des FRVR Podcasts. Im Vergleich dazu erreichte das von Kritikern gefeierte Dead Space Remake schätzungsweise lediglich 2 Millionen Verkäufe – ein deutlicher Unterschied zu den benötigten Zahlen.

Beaver empfindet die damalige Einstellung der Reihe nach dem dritten Teil nicht als "unfair". Es sei zwar enttäuschend, die beliebte Franchise nicht zu einem logischen Ende führen zu können, aber als erfahrener Produzent verstehe er die wirtschaftlichen Realitäten. Publisher suchen heutzutage nach dem "nächsten Fortnite", einem Spiel, das langfristig hohe Umsätze generiert und nicht nur als einmaliges Paket verkauft wird.

Er beschreibt das Business-Modell eines reinen Singleplayer-Spiels ohne Live-Service-Angebote als "Dinosaurier-Fossil". Während etablierte Reihen wie Resident Evil noch immer rund 7 Millionen Einheiten pro Titel verkaufen, konnte Dead Space diesen Sprung in den Verkaufszahlen nicht vollziehen. Dies macht es für EA unrentabel, in einen vierten Teil zu investieren.

Die Entwickler bei EA Motive, die das Remake verantworteten, arbeiten an Battlefield 6. Trotz der Leidenschaft derjenigen, die an Dead Space gearbeitet haben und gerne weitermachen würden, stehen die finanziellen Hürden einem Dead Space 4 im Weg. Selbst wenn Ingame-Events Dead Space im Rampenlicht halten, ersetzt das keine vollwertige Fortsetzung.

Horrorspiele erleben zwar insgesamt einen Aufschwung, mit Erfolgen wie Silent Hill, aber Dead Space scheint von diesem Trend nicht ausreichend profitieren zu können. Es bleibt abzuwarten, ob die Serie in ferner Zukunft eine neue Chance erhält, vielleicht wenn "KI es uns ermöglicht, einfach 'Make Dead Space 4' einzutippen", scherzt Beaver.

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