Battlefield 6: EA lässt dich jetzt Battle Passes vorbestellen - inklusive exklusiver Boni
Battlefield 6: Vorbestellung für den Battle Pass - EA dreht die Monetarisierungsschraube weiter
- Season 3 startet am 12. Mai - der Battle Pass kann aber schon jetzt vorbestellt werden
- Standard-Pass: 1.100 Battlefield Coins (ca. 9,99 USD), Pro-Version: 24,99 USD (nur gegen Echtgeld)
- Vorbesteller erhalten sofort ein Waffenpaket sowie Tier Skips und XP-Boosts zum Launch
- EA Play-Mitglieder bekommen 10 % Rabatt - rund 2,50 Euro Ersparnis
Was du bekommst - und was das in der Praxis bedeutet
Wer den Standard-Pass vorbestellt, bekommt sofort Zugriff auf das "Verdant"-L110-Waffenpaket - im Wesentlichen ein grüner LMG-Skin mit ein paar Aufsätzen. Zum Launch am 12. Mai kommen dann zwei Tier Skips dazu.
Die Pro-Version für 24,99 USD legt noch einen drauf: zusätzlich ein Waffenpaket für die P18-Pistole, zwei weitere Tier Skips, XP-Boosts sowie 25 Tier Skips und exklusive Cosmetics, die ohnehin im Pro-Pass enthalten sind.
Klingt üppig auf dem Papier. In der Praxis sind die Sofort-Boni aber nur dann wirklich attraktiv, wenn du den Pass sowieso kaufen wolltest - du zahlst früher und bekommst einen grünen Skin vorab. Das ist kein Deal, das ist eine Zahlungsbeschleunigung.
Warum das jetzt passiert
BF6 hatte einen explosiven Launch mit 750.000 gleichzeitigen Spielern auf Steam - und sackte danach zügig auf rund 100.000 täglich ab. Inzwischen pendelt die Zahl bei ungefähr 50.000 Daily Concurrents. Season 2 hat daran kaum etwas geändert.
EA hat gleichzeitig Mitarbeiter entlassen, die hinter "dem größten Launch der Franchise-Geschichte" steckten. Der finanzielle Druck ist also real, und neue Monetarisierungsmodelle sind die logische Konsequenz - auch wenn sie den Spielern wenig bringen.
Dabei ist Season 3 inhaltlich eigentlich vielversprechend: Railway to Golmud kehrt zurück, es gibt Mortar-Nerfs und einiges mehr. Auch Ranked Battle Royale startet permanent als Quads - das sind echte Inhalte, die Spieler zurückbringen könnten.
Ob Battle-Pass-Vorbestellungen da der richtige Begleiter sind, darf bezweifelt werden. Du kaufst hier im Grunde ein Ticket für eine Grind-Session, die du noch gar nicht gesehen hast. Der YouTuber DANNYonPC brachte es treffend auf den Punkt: Er hat sich den Pass selbst gekauft - weil EA ihn als Creator offenbar nicht mit Freizugängen versorgt.
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