Battlefield 6: Mörser bekommt dritten Nerf in Folge – Season 3 macht Langzeit-Camping unmöglich
Der Mörser war in Battlefield 6 von Anfang an ein Streitthema. Zu leicht zu bedienen, zu effektiv aus sicherer Distanz, zu schwer zu countern. Season 3 bringt jetzt die bisher tiefgreifendsten Einschränkungen – und DICE hat bereits weitere Anpassungen angekündigt.
Alle weiteren Season-3-Änderungen: Battlefield 6 Season 3 Community Update.
Kurz & Knapp
- Keine Ammo-Regeneration mehr, solange eine aktive Mörser-Instanz deployed ist
- Genauigkeit sinkt bei langen Distanzen – Langstrecken-Camping wird bestraft
- Dritter Nerf in Folge: Resupply-Zeit bereits von 10 auf 30 Sekunden erhöht (Hunter/Prey-Update)
- DICE-Ziel: Mobiles, koordiniertes "Shoot and Scoot" statt statischer Dauerposition
- Weitere Anpassungen bereits in Planung
Was sich konkret ändert
Keine Ammo-Regen bei aktiver Instanz
Bisher regenerierte der Mörser Munition auch während des Einsatzes. In Season 3 ist das vorbei: Solange der Mörser steht und deployed ist, gibt es keine neue Ammo. Erst wenn die Instanz abgebaut oder zerstört wird, läuft der Regenerationszyklus wieder.
Das hat eine direkte spielerische Konsequenz: Wer den Mörser in einer sicheren Ecke aufstellt und sich zurücklehnt, läuft früher oder später leer. Die bisherige Taktik des permanenten, risikofreien Bombardements aus der Distanz ist damit nicht mehr aufrechtzuerhalten.
Genauigkeit sinkt auf grosse Distanz
Die zweite Änderung trifft dasselbe Problem von einer anderen Seite: Auf langen Distanzen wird die Streuung grösser. Wer den Mörser als Fernkampf-Plattform aus maximaler Sicherheitszone eingesetzt hat, muss jetzt damit rechnen, dass die Trefferwahrscheinlichkeit spürbar abnimmt.
Drei Nerfs – eine klare Richtung
| Update | Änderung |
|---|---|
| Hunter/Prey (1.2.3.0) | Resupply-Zeit: 10 → 30 Sekunden |
| Season 3 | Keine Ammo-Regen bei aktiver Instanz |
| Season 3 | Genauigkeit sinkt auf Langstrecke |
DICE ist hier ungewöhnlich transparent über die Designabsicht: Der Mörser soll ein Squad-koordiniertes Tool sein, kein Solo-Camping-Gadget. Die Formulierung "shoot and scoot" – aufschiessen, Position wechseln, neu einsetzen – ist das Bild, das DICE als Zielzustand kommuniziert.
Das ist eine komplett andere Spielweise als die, für die viele den Mörser bisher eingesetzt haben.
Was das bedeutet
Für Spieler, die den Mörser koordiniert mit Recon-Spotting einsetzen – kurze, gezielte Feuermission, dann Position wechseln – ändert sich wenig. Das Gadget funktioniert in dieser Rolle weiterhin.
Für alle, die ihn als passive Dauerplattform betrieben haben, ist Season 3 das Ende dieser Spielweise. Ammo-Limit, Genauigkeitsverlust auf Distanz und 30-Sekunden-Resupply kombinieren sich zu einem Gadget, das aktives Positioning erzwingt.
DICE hat ausserdem explizit angekündigt, dass weitere Anpassungen bereits in Planung sind. In welche Richtung diese gehen, ist noch offen – aber der Trend ist eindeutig.
Hast du den Mörser aktiv gespielt – und findest du die Änderungen fair?