PS Plus Kündigungswelle: Fans protestieren gegen Sonys Ende physischer Spiele ab 2028
Kein Disc, kein Abo: PlayStation-Fans stimmen mit den Füßen ab
Sony stoppt ab Januar 2028 die Produktion physischer Spielemedien - im Laden gibt es dann nur noch "Code in a Box"
Über 30.000 Menschen haben eine Petition gegen das Disc-Ende unterzeichnet
Zahlreiche Fans kündigen aktiv ihre PS Plus-Abonnements als Protestgeste
Auch Xbox plant laut aktuellen Berichten, das Laufwerk bei der nächsten Konsolengeneration zu streichen
Was Sony entschieden hat - und warum
Sony macht Schluss mit der Disc. Ab Januar 2028 stellt PlayStation die Produktion physischer Spielemedien komplett ein, die Presswerke werden umgerüstet. Wer danach ein Spiel im Laden kauft, bekommt eine Hülle mit Download-Code - mehr nicht. GTA 6 soll dabei schon früher als Vorbote dieses Modells erscheinen.
Ex-PlayStation-Chef Shawn Layden hat dazu eine klare Meinung geäußert. Er bezeichnet die Entscheidung schlicht als
"eine reine Tabellen-Entscheidung"
Sprich: Es geht um Margen, Produktionskosten und Kontrolle über den Vertrieb - nicht primär um den Kampf gegen den Gebrauchtmarkt, wie manche vermuten.
Die Fabrikumrüstungen sind bereits angelaufen. Wer also gehofft hatte, Sony würde noch einen Rückzieher machen - diese Hoffnung dürfte sich zerschlagen haben. Die Hardware-Infrastruktur wird aktiv abgebaut.
Die Community dreht auf - und greift Sony ans Portemonnaie
Die Petition mit inzwischen über 30.000 Unterschriften ist das eine. Das andere ist konkreter: PlayStation-Fans kündigen in erheblicher Zahl ihre PS Plus-Abonnements, gezielt als Protestsignal. Die Logik dahinter ist simpel - wenn Sony auf Direktkritik nicht reagiert, tut es vielleicht ein Umsatzrückgang.
Besonders interessant: Ein Teil der frustrierten Fans schaut sich laut aktuellen Berichten nicht bei Xbox um, sondern beim Gaming-PC mit Windows 11. Das ist ein Misstrauensvotum gegenüber beiden großen Konsolenherstellern gleichzeitig - denn auch Microsoft soll bei der kommenden Xbox Helix auf ein Laufwerk verzichten wollen.
Für physische Sammler, Käufer ohne stabile Internetverbindung und alle, die Wert auf echtes Spielebesitz legen, ist das eine schlechte Nachricht aus zwei Richtungen. Weder Sony noch Microsoft scheinen in diesem Punkt nachgeben zu wollen. Die Industrie hat sich entschieden - die Spieler müssen jetzt entscheiden, wie sie damit umgehen.
Ob die Kündigungswelle bei Sony tatsächlich etwas bewirkt, bleibt abzuwarten.