AMD Adrenalin 26.6.2 WHQL: Optimierungen und Fixes für Radeon-Karten
Version: AMD Radeon Software Adrenalin 26.6.2
Zertifizierung: WHQL-signiert
Unterstützte Architekturen: RDNA, RDNA 2, RDNA 3, RDNA 4
Verfügbarkeit: Ab sofort via AMD-Website und automatisches Update in Adrenalin
Preis: Kostenlos
Was der neue Treiber mitbringt
Der 26.6.2 löst seinen Vorgänger als aktuellen Stable-Zweig ab und trägt die WHQL-Zertifizierung von Microsoft. Das ist für alle relevant, die auf signierten Treibern bestehen oder in professionellen Dual-Boot-Umgebungen unterwegs sind.
AMD hat den Treiber mit Optimierungen für aktuelle Spieltitel ausgestattet. Konkrete Spiele-spezifische Fixes sind Teil des Changelogs, wie es bei Adrenalin-Releases dieser Nomenklatur üblich ist.
Neben den Spieloptimierungen adressiert AMD mit 26.6.2 eine Reihe bekannter Bugs aus dem Vorgänger-Zweig. Die WHQL-Zertifizierung signalisiert dabei, dass der Treiber Microsofts Stabilitäts- und Kompatibilitätsprüfungen durchlaufen hat.
Einordnung: Wann ein Update sinnvoll ist
Für RDNA-3- und RDNA-4-Nutzer, also RX 7000- und RX 9000-Karten, lohnt der Wechsel grundsätzlich bei jedem WHQL-Release. AMD hat in den vergangenen Monaten vor allem bei FSR-Implementierungen und Shader-Compiler-Pfaden nachgebessert, was sich in der Praxis bei komplexen Spielszenen bemerkbar macht.
Ältere GCN-Karten werden durch den Adrenalin-26.x-Zweig nicht mehr aktiv betreut. Wer noch auf Polaris oder Vega setzt, bleibt auf dem Legacy-Treiberzweig - dort ist 26.6.2 nicht relevant.
Eine saubere DDU-Installation vor dem Wechsel ist bei Treibersprüngen über mehrere Versionen nach wie vor die sicherste Methode.