Kritischer Blender-Fix und Game-Ready-Support
Behebt: Kritischer Bug in Blender Cycles (ROCm Mismatch)
Game-Ready: F1 24, Ghost of Tsushima Director's Cut, Senua's Saga: Hellblade II
Neue HYPR-Tune Profile: Starfield, Horizon Forbidden West, Ghost of Tsushima, The Last of Us Part I
WHQL-Zertifizierung: Ja
Blender-Nutzer können aufatmen
Nur etwas mehr als eine Woche nach dem Release des letzten Treibers schiebt AMD die Adrenalin Edition 26.5.2 WHQL nach. Der wichtigste Punkt in den Release Notes ist zweifellos die Behebung des Problems mit Blender. Der Vorgängertreiber 26.5.1 führte zu einem ROCm-Mismatch, der das GPU-Rendering via Cycles unbrauchbar machte, worüber wir bereits berichteten.
Dieser Bug ist nun offiziell behoben, was für alle Content Creators mit AMD-Hardware eine entscheidende Nachricht ist. Der schnelle Hotfix-Charakter dieser Veröffentlichung unterstreicht die Dringlichkeit des Problems. Du kannst den Treiber ab sofort über die AMD-Webseite oder die Adrenalin Software herunterladen.
Neben dem kritischen Fix liefert der Treiber auch die gewohnte Game-Ready-Unterstützung für kommende Titel. Dazu gehören F1 24, Ghost of Tsushima Director's Cut und Senua's Saga: Hellblade II. Damit sollten deine Framerates zum Release dieser Spiele optimal sein.
Zusätzlich wurden neue HYPR-Tune-Profile hinzugefügt, die AMDs Features wie RSR/FSR, Anti-Lag und Boost für spezifische Titel optimieren. Davon profitieren jetzt Ghost of Tsushima Director's Cut, Horizon Forbidden West Complete Edition, Starfield und The Last of Us Part I.
Weitere Bugfixes und bekannte Probleme
Auch abseits von Blender hat AMD an einigen Stellschrauben gedreht. So wurde ein intermittierendes Stottern in Overwatch 2 auf Grafikkarten der Radeon RX 7900 Serie behoben. Ebenfalls adressiert wurden Performance-Probleme in World of Warcraft, wenn Multi-Sample Anti-Aliasing (MSAA) auf RX 7000 Karten aktiviert war.
Texturflimmern in Alan Wake 2 mit aktiviertem ReSTIR sowie Grafikfehler in Alien Isolation sollen der Vergangenheit angehören. Ein sporadischer Anwendungsabsturz in F1 23 auf Systemen mit Hybrid-Grafik (APUs) wurde ebenfalls gefixt.
Trotz der Korrekturen listet AMD weiterhin eine Reihe bekannter Probleme. Bei Aufnahmen mit dem AV1-Codec kann es zu einer asynchronen Wiedergabe von Audio und Video kommen. In Helldivers 2 kann das Shader-Caching auf einigen GPUs, wie der Radeon RX 7900 XTX, fehlschlagen, was zu längeren Ladezeiten führt.
Spieler von Dying Light 2 Stay Human: Reloaded Edition sollten Radeon Boost deaktiviert lassen, um Grafikfehler zu vermeiden. Auch bei Max Payne 1 & 2 kann es auf RDNA-3-Karten zu Startproblemen kommen, wenn Anti-Aliasing aktiviert ist. Ein möglicher Treiber-Timeout (TDR) in Lords of the Fallen auf der RX 6800 bleibt weiterhin unter Beobachtung.
Quelle(n)