Steam Machine mit Verlust verkaufen? Valve plant Vorstoß - und der Steam Deck 2 kommt auch
Valve denkt groß: Steam Machine zum Verlustpreis, Steam Deck 2 in Entwicklung
Valve erwägt, die Steam Machine kurzfristig unter Herstellungskosten zu verkaufen - eine finale Preisentscheidung steht noch aus
Steam Deck 2 ist offiziell bestätigt: Valve arbeitet "hart daran", ein Releasedatum gibt es aber noch nicht
Neue Entwickler-Tools für das Steam Deck sollen Framerates besser erfassen und die Performance verbessern
SteamOS wird weiter ausgebaut und unterstützt mit dem 3.8-Preview bereits erste Steam-Machine-Hardware
Steam Machine günstiger als gedacht - Absicht, keine Panne
Laut aktuellen Berichten denkt Valve ernsthaft darüber nach, die Steam Machine zunächst mit Verlust zu verkaufen. Das klingt erstmal seltsam, ist aber ein bekanntes Modell aus der Konsolenwelt: Sony und Microsoft machen das seit Jahren so und verdienen ihr Geld über Software und Dienste.
Für Valve wäre das besonders interessant, weil Steam als Plattform direkt vom größeren Nutzerstamm profitiert. Mehr Steam Machines im Markt bedeuten mehr Steam-Käufe - die Rechnung geht mittelfristig auf. Ob und zu welchem Preis die Maschine tatsächlich erscheint, ist aber noch nicht entschieden.
Wer hofft, bald eine Steam Machine im Regal stehen zu haben: Geduld ist gefragt. Konkrete Ankündigungen zu Preis oder Verkaufsstart fehlen noch komplett.
Steam Deck 2: Valve bestätigt, bremst aber die Erwartungen
Parallel dazu hat Valve offiziell bestätigt, dass das Steam Deck 2 aktiv in Entwicklung ist. Das Unternehmen spricht von einem "wirklich bedeutenden Upgrade" gegenüber dem Original - mehr Details gibt es nicht. Ein Releasedatum? Fehlanzeige.
Vier Jahre nach dem ersten Steam Deck ist das verständlich ernüchternd. Valve hat aber eine klare Reihenfolge kommuniziert: Erst kommt die Steam Machine, dann das Deck 2. Wer also auf den Handheld-Nachfolger wartet, muss sich wahrscheinlich noch eine Weile gedulden.
In der Zwischenzeit werkelt Valve aber am bestehenden Steam Deck weiter. Neue Entwickler-Tools in Steamworks erlauben es ab sofort, von Nutzern eingereichte Framerate-Daten auszuwerten, um die Spielperformance gezielter zu optimieren. Entwickler können damit viel besser verstehen, wie ihre Spiele auf der Hardware tatsächlich laufen - nicht nur in internen Tests, sondern im echten Alltagsbetrieb.
Das ist ein cleverer Schritt, denn die Lücke zwischen "läuft laut Verified-Status" und "läuft tatsächlich flüssig im Alltag" war bei manchen Titeln spürbar. Mit echten Nutzerdaten wird diese Lücke kleiner.
"We're hard at work on [Steam Deck 2]"
SteamOS selbst macht ebenfalls Fortschritte: Der 3.8-Preview-Build bringt erstmals erste Unterstützung für Steam-Machine-Hardware. Das Fundament wird also gerade gelegt, bevor die eigentliche Hardware auf den Markt kommt.
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