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Take-Two-Chef verteidigt Red Dead Online: Kein verpasster Zug, sondern ein Erfolg

Von TYay0 in Gaming red dead online
vor 2 Monaten
Red Dead Online gilt vielen als das, was hätte sein können - ein zweites GTA Online, nur im Wilden Westen. Take-Two-Chef Strauss Zelnick sieht das komplett anders und hat jetzt klar widersprochen.
Take-Two-Chef verteidigt Red Dead Online: Kein verpasster Zug, sondern ein Erfolg

Zelnick kontert: Red Dead Online war kein Flop

  • Take-Two-CEO Strauss Zelnick bezeichnet Red Dead Online als immens erfolgreich und langlebig

  • Kritiker und Analysten hatten das Spiel als verpasste Chance im Vergleich zu GTA Online eingestuft

  • Rockstar hat den aktiven Support für Red Dead Online seit 2022 stark zurückgefahren

  • Zelnick macht keine konkreten Angaben zu Spielerzahlen oder Umsatz

Was Zelnick gesagt hat - und was er nicht sagt

In einem Interview wurde Zelnick direkt gefragt, ob Red Dead Online eine verpasste Gelegenheit war. Seine Antwort war unmissverständlich: Das Spiel sei "immensely successful and long lasting" gewesen.

Das klingt nach Verteidigung, weil es eine ist. Zahlen liefert Zelnick dabei nicht. Keine Spielerzahlen, keine Umsatzdaten, kein Vergleich zu GTA Online.

Das ist natürlich kein Zufall. GTA Online ist eine Gelddruckmaschine - Red Dead Online war es nie in diesem Ausmaß. Der Vergleich hinkt, das weiß Zelnick, und trotzdem besteht er darauf, beide in eine Erfolgskategorie zu packen.

Der Graben zwischen PR und Realität

Was die Community anders wahrnimmt: Rockstar hat Red Dead Online 2022 faktisch eingefroren. Große Updates blieben aus, neue Inhalte kamen nicht mehr, und die Spielerzahlen entwickelten sich entsprechend.

Das ist kein Bild von einem florierenden Live-Service. GTA Online bekommt bis heute regelmäßig neue Inhalte, Events und Kooperationen. Red Dead Online wirkt daneben wie ein Projekt, das Rockstar stillschweigend auf Eis gelegt hat.

Trotzdem ist "Flop" das falsche Wort. Red Dead Online hat durchaus eine treue Spielerbasis aufgebaut, und der Titel hat über Jahre Einnahmen generiert. Aber das Potenzial, das GTA Online vorgemacht hat, wurde nie ausgeschöpft - und das ist die Kritik, gegen die Zelnick anredet.

Ob das an der Entscheidung lag, Ressourcen lieber in GTA 6 zu stecken, ist nicht bestätigt. Aber es wäre die naheliegendste Erklärung.

Für die Spieler, die Red Dead Online noch aktiv nutzen, ändert sich durch Zelnicks Aussagen nichts. Ein Revival oder größere Updates sind nicht angekündigt. Der Fokus bei Rockstar liegt klar woanders.

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Beitrag erstellt in Gaming

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