Windrose schrubbte SSDs im Hintergrund - Patch stoppt den Wahnsinn
- Windrose verursachte kurz nach dem Early-Access-Start ungewöhnlich hohe Schreiblasten auf SSDs
- Ursache war laut Entwicklern das verwendete Speichersystem RocksDB, das ständig Daten auf die SSD schrieb
- Ein Hotfix-Patch wurde veröffentlicht und soll das Problem beheben
- Spieler müssen nichts weiter tun - das Update wurde bereits ausgerollt
Wie schlimm war es wirklich?
Kurz nach dem Launch berichteten Spieler in den Foren, dass Windrose ihre SSDs mit ungewöhnlich vielen Schreibvorgängen belastet. Kein schöner Gedanke, wenn man bedenkt, dass SSDs eine begrenzte Zahl an Schreibzyklen haben. Der Piratentraum drohte, die Hardware der eigenen Crew langsam zu versenken.
Die Entwickler haben das Problem bestätigt und auf das eingesetzte Datenbanksystem RocksDB zurückgeführt. Dieses System schrieb im Hintergrund kontinuierlich Daten auf die SSD - auch dann, wenn im Spiel eigentlich nicht viel passierte. Praktisch ein kleiner blinder Passagier, der ständig das Schiff umräumt.
Zur Einordnung: SSDs moderner Bauart sind zwar deutlich robuster als ihr Ruf, aber dauerhaft extrem hohe Schreiblasten durch ein einzelnes Spiel sind schlicht nicht akzeptabel. Wer täglich stundenlang spielt, hätte das über Monate spüren können.
Was der Patch ändert
Die Entwickler haben schnell reagiert und einen Patch veröffentlicht, der die exzessiven Schreibvorgänge eindämmt. Spieler müssen selbst nichts tun - das Update wird über Steam automatisch eingespielt.
Ob der Fix das Problem vollständig löst oder nur abmildert, werden Spieler mit entsprechenden Monitoring-Tools in den nächsten Tagen herausfinden. Tools wie CrystalDiskInfo zeigen dir, wie hoch die tatsächliche Schreiblast deiner SSD ist - wer auf Nummer sicher gehen will, kann dort einen Blick riskieren.
Windrose selbst ist ein Open-World-Survival-Spiel mit Piratensetting, das nach seinem Steam-Launch überraschend gut ankam. Blöd, wenn ausgerechnet der technische Unterbau für Negativschlagzeilen sorgt. Die schnelle Reaktion der Entwickler ist aber ein gutes Zeichen für den weiteren Early-Access-Verlauf.
Quelle(n)
Krass, dass sowas bei Early-Access-Spielen noch vorkommen kann, aber cool dass die Entwickler so schnell reagiert haben
Das ist ja bemerkenswert. In meinen ganzen Jahren mit Computerspielen habe ich so etwas selten gesehen, dass ein Spiel die Hardware derart belastet. Damals beim C64 war jedes Byte kostbar, aber heute sollte man meinen, dass solche fundamentalen Probleme vorher auffallen.
Respekt an die Entwickler, dass sie so schnell reagieren und das ernst nehmen, denn eine vorzeitig verschlissene SSD ist kein Spass für den Spieler.