Aaron Beck bringt seine mechanische Handschrift in Nikita Buyanovs neues Projekt
- Aaron Beck ist offiziell Lead Concept Artist bei Rant Gaming Studios und arbeitet seit über 1,5 Jahren an Fragmentary Order.
- Beck hat zuvor an Call of Duty: Infinite Warfare, Modern Warfare, Modern Warfare II, Black Ops III und Warzone 2.0 gearbeitet.
- Fans haben bereits Becks typischen Stil in den ersten veröffentlichten Fragmentary-Order-Inhalten wiedererkannt.
- Das Team kündigt an, in nächster Zeit In-Game-Konzeptbilder zu zeigen.
Wer ist Aaron Beck - und warum ist das relevant?
Beck ist in der Branche vor allem für seinen Hang zu Mechanik, Robotik und Exoskeletten bekannt. Schau dir seine Portfolio-Seite an und du weißt sofort: Dieser Mann denkt in Stahl, Hydraulik und futuristischer Kriegsführung.
Bevor er in die Spieleentwicklung wechselte, arbeitete Beck bei Weta Workshop - dem Produktionsstudio hinter Filmen wie Avatar, Elysium und Mad Max. Das ist kein kleiner Lebenslauf.
Und genau diese Ästhetik passt auf den ersten Blick gut zu dem, was Fragmentary Order bisher gezeigt hat: mechanisierte Kämpfer, klar futuristische Ausrüstung, eine Welt, die sich von Escape from Tarkov visuell deutlich absetzt - aber trotzdem Buyanovs DNA trägt.
Buyanov zeigt die Karten früh - das ist ungewöhnlich
Nikita Buyanov hat Beck auf X persönlich vorgestellt und dabei betont, dass die Zusammenarbeit schon lange läuft. Das ist eine klare Botschaft an die Community: Fragmentary Order ist kein schnelles Projekt, sondern etwas, das seit geraumer Zeit wächst.
Aaron is our Lead Concept Artist and cooking hard with this one, we are planning to share some in game concepts in nearest future. - Rant Gaming Studios
Das Team hat außerdem angekündigt, bald erste In-Game-Konzeptbilder zu veröffentlichen. Angesichts der bisherigen Kommunikation rund um Fragmentary Order - die ARG-Teaser, die enthüllten Karten - dürfte das mehr sein als eine leere Ankündigung.
Apropos ARG: Fans haben in den Teaser-Dokumenten zu Fragmentary Order einen Charakter namens Sergeant Beck entdeckt. Zufall? Wahrscheinlich nicht. Eine nette Geste gegenüber dem Künstler, der schon so lange im Hintergrund arbeitet.
Für die Community rund um Escape from Tarkov ist das alles spannend zu beobachten. Buyanov baut hier offensichtlich kein Tarkov 2.0, sondern etwas mit eigenem Gesicht - und holt sich dafür Leute, die wissen, wie man Shooter visuell auf ein neues Level hebt. Ob das am Ende zieht, werden erst die In-Game-Bilder zeigen.
Was Fragmentary Order sonst noch zu bieten hat - darunter Maps, die viermal so groß sind wie in Escape from Tarkov - haben wir bereits eingeordnet. Und wer sich fragt, wie es dem Tarkov-Universum gerade anderswo geht: Tarkov Arena hat gerade ein kostenloses Wochenende zur neuen Season.