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Windows 11: Microsoft nutzt deine CPU für schnellere Apps und Animationen – Low Latency Profile im Fokus

Von TYay0 in Windows windows microsoft
vor 19 Stunden (aktualisiert vor 21 Stunden)
Microsoft will Windows 11 spürbar beschleunigen und setzt dabei auf eine clevere Nutzung deiner CPU. Das neue "Low Latency Profile" soll die Performance von Systemkomponenten wie dem Startmenü optimieren.
Windows 11: Microsoft nutzt deine CPU für schnellere Apps und Animationen – Low Latency Profile im Fokus

Windows 11 gibt Gas: CPU-Boost für mehr Speed

  • Was ist das Low Latency Profile? Ein Feature in Windows 11, das kurzzeitig die CPU-Leistung erhöht, um die Reaktionsfähigkeit von Apps und UI-Elementen zu verbessern.

  • Wie funktioniert es? Die CPU boostet bei Aktionen wie dem Öffnen des Startmenüs oder von Apps, um Latenzen zu reduzieren.

  • Vorteile für dich: Spürbar schnellere App-Starts und flüssigere Animationen.

  • Energieverbrauch? Trotz kurzfristiger Leistungsspitzen kann der "Race to Sleep"-Ansatz langfristig Energie sparen.

Dein System wird agiler: So macht Windows 11 dich glücklicher

Du hast es vielleicht schon gemerkt: Windows 11 war in puncto Performance nicht immer Spitzenklasse. Microsoft hat die Beschwerden gehört und arbeitet seit einiger Zeit intensiv daran, die Benutzererfahrung zu verbessern. Eines der Kernziele ist die Optimierung von zentralen Windows-Komponenten wie dem Startmenü und dem Datei-Explorer.

Der neueste Schachzug ist das "Low Latency Profile". Dieses Feature sorgt dafür, dass deine CPU kurzfristig hochfährt, wenn du beispielsweise das Startmenü öffnest oder Apps startest. Dadurch sollen Verzögerungen minimiert und die gesamte Bedienung flüssiger gestaltet werden. Wenn du mehr über die ursprüngliche Entdeckung dieses Features erfahren möchtest, schau dir unseren Artikel Windows 11 Low Latency Profile: Verstecktes Feature beschleunigt App-Starts um bis zu 40 Prozent an.

Windows Central hat das Low Latency Profile in Test-Builds von Windows 11 ausprobiert und bestätigt: Die Performance und Reaktionsfähigkeit haben sich auf identischer Hardware spürbar verbessert. Das ist eine gute Nachricht für alle, die sich eine snappere Bedienung wünschen.

Power und Effizienz: Der Mythos vom erhöhten Verbrauch

Einige Nutzer äußerten Bedenken, dass dieser CPU-Boost den Energieverbrauch erhöhen und die Akkulaufzeit beeinträchtigen könnte. Scott Hanselman, VP bei Microsoft und GitHub, hat sich dazu geäußert. Er stellte klar, dass das Low Latency Profile nur eine von mehreren Optimierungen ist und moderne Betriebssysteme wie macOS und Linux schon lange ähnliche Techniken nutzen.

„Alle modernen Betriebssysteme tun dies, einschließlich macOS und Linux“, schrieb Hanselman. „Es ist kein ‚Schummeln‘; so lassen moderne Systeme Apps schnell erscheinen: Sie erhöhen vorübergehend die CPU-Geschwindigkeit und priorisieren interaktive Aufgaben, um die Latenz zu reduzieren.“

Hanselman betonte, dass kurzfristige Leistungsspitzen paradoxerweise sogar Energie sparen können. Dieses Prinzip nennt man „Race to Sleep“. Dabei arbeitet die CPU kurz und intensiv, um Aufgaben schnell zu erledigen und dann wieder in einen stromsparenden Zustand zurückzukehren. Solange die CPU zügig in den niedrigen Stromverbrauch zurückkehren kann, verbessert das sowohl die Reaktionsfähigkeit als auch die Energieeffizienz.

Es bleibt die Frage, warum Microsoft diese Technik nicht schon früher umfassender für die Windows-UI eingesetzt hat. Software-Entwicklung ist komplex, und die Prioritäten können sich verschieben. Wir wissen, dass Microsoft in den letzten Jahren stark auf KI-Integration gesetzt hat. Apropos KI: Auch Google AI Overviews versuchen nun, mehr Vertrauen durch Quellenlinks zu schaffen.

Qualitätsoffensive geht weiter: Was noch kommt

Microsoft hat sich einer „Commitment to Windows Quality“ verschrieben und berichtet regelmäßig über Fortschritte. Neben den Performance-Verbesserungen gab es auch Änderungen am Windows Insider Program, die es dir erleichtern sollen, neue Features zu testen. Die Copilot-Integration in Kern-Apps wie Notepad und Paint wird zurückgefahren, und du erhältst mehr Kontrolle über Updates.

Weitere Verbesserungen sind ein aufgeräumteres Widgets-Board mit weniger irrelevanten Nachrichten und reduziertem RAM-Verbrauch. Auch die langersehnten Taskleisten-Anpassungen, wie die Möglichkeit, die Leiste an den Seiten deines Displays anzudocken, werden intern getestet.

Diese Anstrengungen sind auch ein Versuch, Nutzer von Windows 10 auf Windows 11 umzusteigen. Mit dem Ende der kostenlosen erweiterten Sicherheitsupdates für Windows 10 müssen Nutzer demnächst handeln. Während du noch auf die neuen Windows 11 Features wartest, gibt es auch Neuigkeiten im Gaming-Bereich, zum Beispiel zum zweiten Closed Alpha Test von PUBG: Black Budget.


Quelle(n)

Beitrag erstellt in Windows

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