Kurz & Knapp: Das Wichtigste zu Wardogs
- Massenschlachten: 100 Spieler, aufgeteilt in drei Teams, kämpfen auf einer 256km2 großen Karte.
- Cash-System: Du startest mit $10.000 und rüstest dich für jedes Leben neu aus; Profite sind persistent.
- Physik-Fokus: "Soldier Dragging" ermöglicht das Retten von Mates oder das diskrete Plündern von Feinden.
- Fraktionskrieg: Drei unterschiedliche Gruppierungen kämpfen im fiktiven Kolchia um die Ressource PV-1.
- Fairness: Keine Pay-to-Win-Elemente, keine unpassenden Crossover-Skins.
- Release: Geplant für Steam Early Access im weiteren Verlauf des Jahres 2026.
Die Philosophie hinter der Zerstörung: Realismus trifft Spielbarkeit
BULKHEAD-CEO Joe Brammer hält nicht viel von der aktuellen Shooter-Landschaft. Er wettert gegen sogenannte "Spreadsheet Brains" in großen Verlagen, die den Kern des Spielspaßes oft für statistische Optimierungen opfern. In Wardogs gilt die Devise: Ballistik und Fahrzeugphysik werden zuerst gnadenlos realistisch gebaut und erst im zweiten Schritt für den Spielspaß angepasst.
„Tiefe ist der Antrieb. Persistenz ist der Grund für die Rückkehr. Wardogs bietet beides: Tiefe im Moment-zu-Moment-Gameplay und Beständigkeit durch das verdiente Geld.“ – Joe Brammer.
Wirtschaftskreislauf: Warum du jeden Dollar zweimal umdrehst
In Wardogs ist dein Bankkonto fast so wichtig wie dein Zielwasser. Das persistente Cash-System bedeutet, dass du deine Profite aus einem Match in das nächste mitnimmst. Du kannst dein Geld entweder direkt in High-End-Gear wie Kampfhubschrauber investieren oder es im "Gold Market" gegen Gold Bars eintauschen, um exklusive kosmetische Unlocks freizuschalten.
Die Ökonomie des Schlachtfelds
| Aktion | Belohnung (Beispiel) | Taktischer Nutzen |
|---|---|---|
| Zone halten | Kontinuierlicher Cashflow | Siegpunkte für das Team |
| Hot Zone Fokus | Doppelter Cash-Output | Schnellerer Zugriff auf Panzer |
| Truppentransport | Bonus pro Passagier | Erhöht Präsenz im Zielgebiet |
| Medic-Aktionen | Cash pro Revive | Hält das Team im Kampf |
Drei Teams, ein Ziel: Die Fraktionen von Kolchia
Du kämpfst nicht einfach nur für "Team Blau" oder "Team Rot". Die Wahl deiner Fraktion bestimmt deine Identität auf dem Schlachtfeld:
- Lonestar (Blau): Die "Heavy-Hitters" der westlichen Paramilitärs.
- Valkyra (Rot): Nostalgiker, welche die Sowjet-Republik zu alter Größe führen wollen.
- Manticore (Grün): Teherans Schattenarmee, die im Verborgenen agiert.
Das Besondere: Es gibt keine festen Klassen. Deine Rolle ist vollständig spielerdefiniert. Kaufst du dir ein Sanitäter-Kit, bist du der Medic; investierst du in eine Pilotenlizenz und einen Jet, beherrschst du den Luftraum. Deine Fortschritte werden dabei über sechs verschiedene Progressions-Pfade getrackt.
Technik unter der Haube: Das War Dynamics Framework
Um 100 Spieler, massive Zerstörung und komplexe Physik-Interaktionen wie das Ziehen von verwundeten Soldaten gleichzeitig zu berechnen, nutzt BULKHEAD eine modifizierte Version der Unreal Engine 5. Dieses sogenannte "War Dynamics Framework" wurde speziell entwickelt, um niedrige Input-Latenz bei hoher Spieler-Dichte zu garantieren.
Zusätzlich sorgt der Proximity Chat für eine Immersion, die man sonst nur aus Hardcore-Milsims kennt. Du kannst dich nicht nur mit deinem Squad absprechen, sondern sogar Lautsprecher in der Welt bauen, um feindliche Stellungen mit Propaganda zu beschallen.
Das Spiel erlaubt dir dabei volle Freiheit: Egal ob du als einsamer Wolf dein Geld verdienst oder in einem unlimitierten Squad koordinierte Angriffe startest, Wardogs lässt dir die Wahl.
Die Entwickler betonen, dass der Weg zum Early Access noch weit ist und unmittelbare Playtests erst nach und nach angekündigt werden. Dennoch kannst du dich bereits jetzt registrieren, um eventuell einen der begehrten Plätze zu ergattern.
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