Zelnick macht Witze über Krankmeldungen - und gibt damit unbeabsichtigt Entwarnung
- Release-Termin: GTA 6 soll am 19. November 2026 erscheinen
- Aussage: Take-Two CEO Strauss Zelnick rechnet damit, dass viele Spieler sich an dem Tag krankmelden
- Marketing: Rockstar soll laut Zelnick "bald" die Launch-Marketing-Maschinerie anlaufen lassen
- Preis: Noch nicht final kommuniziert, Zelnick betont aber, man wolle "deutlich unter dem tatsächlichen Wert" liegen
Was Zelnick gesagt hat - und was dahintersteckt
Auf der Interactive Innovation Conference wurde Zelnick zu GTA 6 befragt. Sein Kommentar zum Releasedatum war entspannt und direkt:
"Was wir uns vorstellen, ist das spektakulärste Stück Entertainment zu erschaffen, das es je auf der Erde gegeben hat - und ich erwarte, dass am 19. November eine Menge Leute krankfeiern werden."
Das klingt nach einem lockeren Witz, ist aber mehr als das. Zelnick spricht von einem konkreten Datum mit vollem Bewusstsein der Öffentlichkeit. Das ist kein Versprecher, sondern ein Signal, dass Take-Two intern auf diesen Termin hinarbeitet.
Zur Erinnerung: GTA 6 wurde bereits einmal verschoben - ursprünglich war 2025 im Gespräch. Zelnick hatte sich zuletzt auch zu KI-Entwicklungsspekulationen geäußert und dabei klargemacht, dass an GTA 6 weiter mit vollem Fokus gearbeitet wird.
Ist der Termin wirklich sicher?
Ehrlich gesagt: eine 100-prozentige Garantie gibt es bei Rockstar nie. Die Geschichte des Studios ist gepflastert mit verschobenen Releases. Aber die aktuelle Kommunikation ist konkreter als je zuvor.
Zelnick kündigte an, dass das Launch-Marketing in diesem Sommer startet. Das deutet darauf hin, dass intern keine weitere Verschiebung geplant ist. Wer einen Urlaub einreichen will, sollte das jetzt tun.
Kurioser Vergleich aus der Spielegeschichte: In Japan erscheinen Dragon-Quest-Spiele seit Jahren samstags, weil frühere Releases dazu führten, dass Schüler die Schule schwänzten. GTA 6 hat das Potenzial, ähnliche "gesellschaftliche Nebenwirkungen" auszulösen. Und das weltweit.
Derweil läuft im Hintergrund nicht alles rund: Rockstar hatte zuletzt mit einem Hackerangriff zu kämpfen, bei dem die Gruppe ShinyHunters Erpressungsversuche startete. Bisher ohne erkennbaren Einfluss auf den Entwicklungsplan.
Zum Preis äußerte sich Zelnick ebenfalls vorsichtig aber beruhigend: Man wolle deutlich unter dem realen Wert des Spiels bleiben. Gerüchte um einen Einstiegspreis von 100 Dollar wies er damit zumindest indirekt zurück.
Quelle(n)