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Windows 11: Taskleiste verschiebbar und Startmenü skalierbar - Microsoft testet lange vermisste Features

Von TYay0 in Windows windows
vor 12 Stunden (aktualisiert vor 12 Stunden)
Fünf Jahre nach dem Launch von Windows 11 bringt Microsoft endlich zwei der meistgewünschten Features zurück: eine verschiebbare Taskleiste und ein skalierbares Startmenü. Der Test läuft aktuell im Experimental Channel des Windows Insider Programs.
Windows 11: Taskleiste verschiebbar und Startmenü skalierbar - Microsoft testet lange vermisste Features

Microsoft dreht seine umstrittenste Windows-11-Entscheidung zurück

  • Verschiebbare Taskleiste kehrt nach über fünf Jahren zurück - aktuell im Experimental Channel der Windows Insiders testbar

  • Startmenü lässt sich in der Größe anpassen, was mehr Bildschirmfläche freigeben kann

  • Feature ist noch kein finales Release - Rollout an alle Windows-11-Nutzer ohne konkretes Datum

  • Der Test kehrt eine Design-Entscheidung um, die seit dem Windows-11-Launch 2021 für Kritik sorgte

Was Microsoft da testet - und warum das so lange gedauert hat

Beim Launch von Windows 11 im Oktober 2021 strich Microsoft kurzerhand die Möglichkeit, die Taskleiste zu verschieben. Wer seine Leiste links, rechts oder oben haben wollte, schaute in die Röhre. Das war für viele Nutzer, die genau das seit Jahren so eingerichtet hatten, ein echter Dealbreaker.

Jetzt rollt Microsoft im Experimental Channel des Windows Insider Programs ein Update aus, das genau das wieder ermöglicht. Die Taskleiste lässt sich wieder an den oberen, linken oder rechten Bildschirmrand verschieben. Zusätzlich kann das Startmenü in seiner Größe angepasst werden - kleiner für mehr Platz, größer für mehr Übersicht.

Relevant fürs Gaming - vor allem auf breiten Setups

Gerade beim Gaming auf Ultrawide-Monitoren oder Multi-Monitor-Setups kann eine links oder rechts platzierte Taskleiste deutlich praktischer sein als eine, die sich quer über den unteren Bildschirmrand zieht. Vollbild-Spiele tangierten das zwar kaum, aber im Windowed- oder Borderless-Modus macht das einen echten Unterschied.

Dazu kommt: Wer die Taskleiste kleiner skaliert, gewinnt ein paar Pixel zurück, die vorher von der Leiste geschluckt wurden. Klingt marginal, ist es auf 1080p-Displays aber nicht unbedingt.

Aktuell ist das Feature ausschließlich über den Experimental Channel zugänglich. Das ist der risikoreichste Insider-Ring - Bugs und Instabilitäten sind dort einkalkuliert. Einen Termin für den allgemeinen Rollout hat Microsoft nicht kommuniziert.

Dass Microsoft überhaupt so lange gebraucht hat, ist weniger eine technische als eine politische Frage. Die ursprüngliche Entscheidung, die Flexibilität der Taskleiste zu beschneiden, wurde intern offenbar als bewusste Design-Vereinfachung getroffen. Dass die Community fünf Jahre lang lautstark dagegen gehalten hat, inklusive meine Wenigkeit, dürfte schließlich den Ausschlag gegeben haben.

Quelle(n)

Beitrag erstellt in Windows

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